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Geschichte der Frauenbildung und Mädchenerziehung in Österreich

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Erstmals wird ein historischer Überblick über die Erziehung und Bildung von Mädchen und Frauen in Österreich durch wissenschaftliche Analysen, Quellentexte und Bilder präsentiert. Der erste Teil untersucht die sich verändernden Definitionen von Weiblichkeit als normatives Erziehungsziel sowie die Bildung in der Familie im Kontext der agrarischen und feudalen Gesellschaft vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Im zweiten Teil wird die Erziehung in Klosterschulen und weiblichen Schulorden vom Mittelalter bis heute thematisiert. Mehrere regionale Studien zu diesem Bereich werden erstmals vorgestellt. Der dritte Schwerpunkt beleuchtet den langen Weg zur Institutionalisierung der weltlichen Mädchenbildung, beginnend mit der uneinheitlichen Schullandschaft des 18. Jahrhunderts bis hin zur Einführung der Schulpflicht für beide Geschlechter und der Professionalisierung der Lehrerinnenausbildung. Der vierte Teil behandelt die Entwicklungen nach 1918, einschließlich der inhaltlichen und organisatorischen Aspekte des Mädchenschulwesens, die Koedukationsdebatte im 20. Jahrhundert und die faschistische Mädchenerziehung. Abschließend wird ein Überblick über die geschlechtsspezifische Bildungsentwicklung seit 1945 gegeben, mit Forderungen für eine bessere Förderung von Mädchen und Frauen. Beiträge stammen von verschiedenen Autoren, darunter Dr. Ilse Brehmer und Dr. Gertrud Simon, beide am Institut für Erziehungswissenschaften der

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Geschichte der Frauenbildung und Mädchenerziehung in Österreich, Ilse Brehmer, Gertrud Simon

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Paperback),
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Beschädigt
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Titel
Geschichte der Frauenbildung und Mädchenerziehung in Österreich
Sprache
Deutsch
Verlag
Leykam
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Paperback
Seitenzahl
352
ISBN10
3701173699
ISBN13
9783701173693
Reihe
Beschreibung
Erstmals wird ein historischer Überblick über die Erziehung und Bildung von Mädchen und Frauen in Österreich durch wissenschaftliche Analysen, Quellentexte und Bilder präsentiert. Der erste Teil untersucht die sich verändernden Definitionen von Weiblichkeit als normatives Erziehungsziel sowie die Bildung in der Familie im Kontext der agrarischen und feudalen Gesellschaft vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Im zweiten Teil wird die Erziehung in Klosterschulen und weiblichen Schulorden vom Mittelalter bis heute thematisiert. Mehrere regionale Studien zu diesem Bereich werden erstmals vorgestellt. Der dritte Schwerpunkt beleuchtet den langen Weg zur Institutionalisierung der weltlichen Mädchenbildung, beginnend mit der uneinheitlichen Schullandschaft des 18. Jahrhunderts bis hin zur Einführung der Schulpflicht für beide Geschlechter und der Professionalisierung der Lehrerinnenausbildung. Der vierte Teil behandelt die Entwicklungen nach 1918, einschließlich der inhaltlichen und organisatorischen Aspekte des Mädchenschulwesens, die Koedukationsdebatte im 20. Jahrhundert und die faschistische Mädchenerziehung. Abschließend wird ein Überblick über die geschlechtsspezifische Bildungsentwicklung seit 1945 gegeben, mit Forderungen für eine bessere Förderung von Mädchen und Frauen. Beiträge stammen von verschiedenen Autoren, darunter Dr. Ilse Brehmer und Dr. Gertrud Simon, beide am Institut für Erziehungswissenschaften der