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Memoria passionis

Ein provozierendes Gedächtnis in pluralistischer Gesellschaft

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J. B. Metz verbindet in seiner Theologie Mystik und Politik und betont, dass die Gottesrede immer im Kontext der Leidensgeschichte der Welt formuliert werden muss. Er argumentiert, dass humane Rationalität nur durch die Erinnerung an Leid und Unrecht möglich ist; andernfalls degeneriert sie zu technischer Rationalität, die uns zu Klonen macht, die ihre Menschlichkeit nur noch affirmieren. Metz wendet sich entschieden gegen kulturelle Amnesie und fordert zur memoria passionis auf, um „dem Schrei ein Gedächtnis und der Zeit ein Ziel zu geben“. Er sieht die Selbstprivatisierung der Kirche in einer pluralistischen Gesellschaft als Unglück und engagiert sich in der Europadebatte gegen ein laizistisches Europa. Seine neue Politische Theologie entfaltet ein kraftvolles Potential und macht das Werk zu einem theologischen Ereignis. Johann Baptist Metz promovierte in Philosophie und Theologie und wurde 1954 zum Priester geweiht. 1963 nahm er eine Professur für Fundamentaltheologie an der Universität Münster an und war 30 Jahre lang dort tätig. Er war Berater des römischen Sekretariats für die Nichtglaubenden und hatte Einfluss auf die Gemeinsame Synode der Diözesen in Deutschland. Seit 1983 ist er Beiratsmitglied des Wiener „Instituts für die Wissenschaften vom Menschen“ und Mitbegründer der theologischen Zeitschrift „Concilium“.

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Memoria passionis, Johann Baptist Metz, Johann Reikerstorfer

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Hardcover),
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Beschädigt
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Titel
Memoria passionis
Untertitel
Ein provozierendes Gedächtnis in pluralistischer Gesellschaft
Sprache
Deutsch
Verlag
Herder
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Hardcover
Seitenzahl
274
ISBN10
3451289415
ISBN13
9783451289415
Reihe
Beschreibung
J. B. Metz verbindet in seiner Theologie Mystik und Politik und betont, dass die Gottesrede immer im Kontext der Leidensgeschichte der Welt formuliert werden muss. Er argumentiert, dass humane Rationalität nur durch die Erinnerung an Leid und Unrecht möglich ist; andernfalls degeneriert sie zu technischer Rationalität, die uns zu Klonen macht, die ihre Menschlichkeit nur noch affirmieren. Metz wendet sich entschieden gegen kulturelle Amnesie und fordert zur memoria passionis auf, um „dem Schrei ein Gedächtnis und der Zeit ein Ziel zu geben“. Er sieht die Selbstprivatisierung der Kirche in einer pluralistischen Gesellschaft als Unglück und engagiert sich in der Europadebatte gegen ein laizistisches Europa. Seine neue Politische Theologie entfaltet ein kraftvolles Potential und macht das Werk zu einem theologischen Ereignis. Johann Baptist Metz promovierte in Philosophie und Theologie und wurde 1954 zum Priester geweiht. 1963 nahm er eine Professur für Fundamentaltheologie an der Universität Münster an und war 30 Jahre lang dort tätig. Er war Berater des römischen Sekretariats für die Nichtglaubenden und hatte Einfluss auf die Gemeinsame Synode der Diözesen in Deutschland. Seit 1983 ist er Beiratsmitglied des Wiener „Instituts für die Wissenschaften vom Menschen“ und Mitbegründer der theologischen Zeitschrift „Concilium“.