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Ali Hassans Intrige

Roman aus Syrien

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Fathi Schin, ein bekannter Schriftsteller, leidet seit fünf Jahren unter einem Schreib- und Publikationsverbot. Als „Abweichler“ und „elender Verräter“ gilt er, weil er sich weigerte, in seiner Fernsehsendung einen Wettbewerb über den Großen Führer zu veranstalten. Dieses Verbot hätte ihn erdrückt, wäre da nicht seine verwitwete Mutter, die ihn finanziell unterstützt, und seine Geliebte Lama, eine kluge und selbstbewusste Frau. Fathi glaubt fest daran, dass „nur mit Liebe Widerstand geleistet werden kann“ und dass „Lachen und Sex unsere Waffen“ sind, die ihn am Leben halten. Doch die Mächtigen verlangen mehr als sein Schweigen; sie wollen ihn zur Mitarbeit zwingen. Während der Feierlichkeiten zum zwanzigsten Jahrestag der Machtergreifung des Großen Führers wird er in eine Falle gelockt: Der Chef des Geheimdienstes plant, Fathis Mutter zu heiraten, um ihn durch familiäre Bindungen gefügig zu machen. Der syrische Schriftsteller Nihad Siris beschreibt mit ironischen Zwischentönen die Zustände in einem totalitären Staat, in dem Gewalt und Propaganda herrschen und Abweichungen nicht toleriert werden. Siris schafft einen leichtfüßigen, erhellenden Roman, der die Methoden einer Diktatur beleuchtet, während die unbestechliche Hauptfigur Fathi Schin als erfrischende literarische Entdeckung hervorsticht.

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Ali Hassans Intrige, Nihād Sīrīs

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Hardcover),
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Titel
Ali Hassans Intrige
Untertitel
Roman aus Syrien
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nihād Sīrīs
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Hardcover
Seitenzahl
176
ISBN10
3857873981
ISBN13
9783857873980
Reihe
Beschreibung
Fathi Schin, ein bekannter Schriftsteller, leidet seit fünf Jahren unter einem Schreib- und Publikationsverbot. Als „Abweichler“ und „elender Verräter“ gilt er, weil er sich weigerte, in seiner Fernsehsendung einen Wettbewerb über den Großen Führer zu veranstalten. Dieses Verbot hätte ihn erdrückt, wäre da nicht seine verwitwete Mutter, die ihn finanziell unterstützt, und seine Geliebte Lama, eine kluge und selbstbewusste Frau. Fathi glaubt fest daran, dass „nur mit Liebe Widerstand geleistet werden kann“ und dass „Lachen und Sex unsere Waffen“ sind, die ihn am Leben halten. Doch die Mächtigen verlangen mehr als sein Schweigen; sie wollen ihn zur Mitarbeit zwingen. Während der Feierlichkeiten zum zwanzigsten Jahrestag der Machtergreifung des Großen Führers wird er in eine Falle gelockt: Der Chef des Geheimdienstes plant, Fathis Mutter zu heiraten, um ihn durch familiäre Bindungen gefügig zu machen. Der syrische Schriftsteller Nihad Siris beschreibt mit ironischen Zwischentönen die Zustände in einem totalitären Staat, in dem Gewalt und Propaganda herrschen und Abweichungen nicht toleriert werden. Siris schafft einen leichtfüßigen, erhellenden Roman, der die Methoden einer Diktatur beleuchtet, während die unbestechliche Hauptfigur Fathi Schin als erfrischende literarische Entdeckung hervorsticht.