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Zerstörte Illusionen

Meine ostdeutschen Jahre

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  • 223 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Hans Apels ostdeutsche Jahre. „Blühende Landschaften“ hatte der Kanzler der Einheit versprochen. Die „industriellen Kerne“ Ostdeutschlands sollten weltmarktfähig modernisiert und zu Zentren des Wachstums werden. Schlüsselfunktion kamen dabei den Chemie-, Stahl- und Braunkohleindustrien zu. Sie waren die großen Arbeitgeber bis zur Wende, ihr Erhalt war von großer Symbolik für den Vollzug der Einheit. Hans Apel ging als Privatisierungsberater in den Osten. Er sollte dabei helfen, die Lausitzer Braunkohleindustrie für einen internationalen Markt konkurrenzfähig zu machen. Die Erwartungen waren auf allen Seiten hoch: Den Angestellten und Kumpeln ging es um ihre Arbeitsplätze, den westdeutschen Investoren um die Vorherrschaft auf dem erweiterten Markt und um lukrative Unternehmensteile. Warum Hoffnungen und Illusionen auf allen Seiten zerstört werden mußten, erzählt Hans Apel in diesem Buch. Es ist die Geschichte der deutschen Vereinigung und ihres teilweisen Scheiterns. Hans Apel, geboren 1932 in Hamburg, war von 1974 bis 1978 Finanzminister und von 1978 bis 1982 Verteidigungsminister der Bundesrepublik. Nach 25 Jahren schied er 1990 aus dem Bundestag aus. Er ist Honorarprofessor für Finanzpolitik und europäische Integration an der Universität Rostock und seit 1990 Aufsichtsratsvorsitzender in ostdeutschen Braunkohle- und Stahlunternehmen. In der DVA sind seine Bestseller „Der Abstieg“ und „Die deformierte Demokratie“ erschienen.

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Zerstörte Illusionen, Hans Apel

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
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(Hardcover),
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Titel
Zerstörte Illusionen
Untertitel
Meine ostdeutschen Jahre
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hans Apel
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Hardcover
Seitenzahl
223
ISBN10
3421054126
ISBN13
9783421054128
Reihe
Beschreibung
Hans Apels ostdeutsche Jahre. „Blühende Landschaften“ hatte der Kanzler der Einheit versprochen. Die „industriellen Kerne“ Ostdeutschlands sollten weltmarktfähig modernisiert und zu Zentren des Wachstums werden. Schlüsselfunktion kamen dabei den Chemie-, Stahl- und Braunkohleindustrien zu. Sie waren die großen Arbeitgeber bis zur Wende, ihr Erhalt war von großer Symbolik für den Vollzug der Einheit. Hans Apel ging als Privatisierungsberater in den Osten. Er sollte dabei helfen, die Lausitzer Braunkohleindustrie für einen internationalen Markt konkurrenzfähig zu machen. Die Erwartungen waren auf allen Seiten hoch: Den Angestellten und Kumpeln ging es um ihre Arbeitsplätze, den westdeutschen Investoren um die Vorherrschaft auf dem erweiterten Markt und um lukrative Unternehmensteile. Warum Hoffnungen und Illusionen auf allen Seiten zerstört werden mußten, erzählt Hans Apel in diesem Buch. Es ist die Geschichte der deutschen Vereinigung und ihres teilweisen Scheiterns. Hans Apel, geboren 1932 in Hamburg, war von 1974 bis 1978 Finanzminister und von 1978 bis 1982 Verteidigungsminister der Bundesrepublik. Nach 25 Jahren schied er 1990 aus dem Bundestag aus. Er ist Honorarprofessor für Finanzpolitik und europäische Integration an der Universität Rostock und seit 1990 Aufsichtsratsvorsitzender in ostdeutschen Braunkohle- und Stahlunternehmen. In der DVA sind seine Bestseller „Der Abstieg“ und „Die deformierte Demokratie“ erschienen.