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Menschen mit Behinderung zwischen Ausschluss und Anerkennung

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Ausgangspunkt der Untersuchungen dieses Buchs bildet die These, dass ethische Fragestellungen und eine kritische Reflexion gegenwärtiger Entwicklungen in der Gesellschaft zu den zentralen Aufgaben der Behindertenpädagogik gehören. Die These umfaßt zwei unterscheidbare, jedoch zusammengehörende Komplexe: Die Frage nach den ethischen Dimensionen der Pädagogik und die Frage nach der Bedeutung und dem Einfluß sozialer, gesellschaftlicher und kultureller Faktoren für die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen. Die zweite Frage erhält ihre Relevanz und Brisanz durch gegenwärtig zu diagnostizierende biomedizinische und bioethische Entgrenzungstendenzen sowie „Pathologien des Sozialen“, die für Menschen mit Behinderungen neue Gefährdungen und Risiken des Ausschlusses mit sich bringen. Entsprechend der Komplexität des thematischen Feldes wird die ethische Dimension durch pädagogische, soziologische und sozialphilosophische Perspektiven ergänzt und erweitert. Von der Zielstellung her mündet die vorliegende Arbeit in den Versuch, eine Begründung für einen nicht ausschließenden ethischen Schutzbereich zu entwerfen und seine normativen Grundlagen zu reflektieren.

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Menschen mit Behinderung zwischen Ausschluss und Anerkennung, Markus Dederich

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Paperback),
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Titel
Menschen mit Behinderung zwischen Ausschluss und Anerkennung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Markus Dederich
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Paperback
Seitenzahl
235
ISBN10
3781511685
ISBN13
9783781511682
Reihe
Beschreibung
Ausgangspunkt der Untersuchungen dieses Buchs bildet die These, dass ethische Fragestellungen und eine kritische Reflexion gegenwärtiger Entwicklungen in der Gesellschaft zu den zentralen Aufgaben der Behindertenpädagogik gehören. Die These umfaßt zwei unterscheidbare, jedoch zusammengehörende Komplexe: Die Frage nach den ethischen Dimensionen der Pädagogik und die Frage nach der Bedeutung und dem Einfluß sozialer, gesellschaftlicher und kultureller Faktoren für die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen. Die zweite Frage erhält ihre Relevanz und Brisanz durch gegenwärtig zu diagnostizierende biomedizinische und bioethische Entgrenzungstendenzen sowie „Pathologien des Sozialen“, die für Menschen mit Behinderungen neue Gefährdungen und Risiken des Ausschlusses mit sich bringen. Entsprechend der Komplexität des thematischen Feldes wird die ethische Dimension durch pädagogische, soziologische und sozialphilosophische Perspektiven ergänzt und erweitert. Von der Zielstellung her mündet die vorliegende Arbeit in den Versuch, eine Begründung für einen nicht ausschließenden ethischen Schutzbereich zu entwerfen und seine normativen Grundlagen zu reflektieren.