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- 249 Seiten
- 9 Lesestunden
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Am 18. Februar 1882 verlässt Karl Marx in Marseille zum ersten Mal Europa, belastet vom Tod seiner Frau Jenny und in der Hoffnung auf Genesung in Algier. Während er die neue Kultur erlebt, reflektiert er unsentimental über sein Leben und Wirken. Uwe Wittstock schildert lebendig die letzte Reise des Denkers und beleuchtet die verschiedenen Phasen seines Lebens: die wilden Studienjahre in Bonn und Berlin, seine poetischen Ambitionen, die Rolle im Revolutionsjahr 1848 und das ewige Exil, geprägt von Armut. In Algier wird Marx von einem ehemaligen sozialistischen Kämpfer empfangen, doch der politische Kampf ist für ihn vorbei. Der Arzt hat ihm alle geistigen Anstrengungen verboten, und so bleibt ihm nur, sich seinen Erinnerungen hinzugeben. Wittstock nutzt teils unpublizierte Quellen, um die Monate in Algier zu beschreiben und die Fragen zu beleuchten, warum Marx politisch isoliert blieb und sein Hauptwerk, das Kapital, unvollendet ließ. Am Ende seiner Zeit in Algier lässt Marx sich seinen Revolutionärsbart abnehmen – ein symbolischer Akt? Diese überarbeitete Fassung von "Karl Marx beim Barbier" bietet eine faszinierende Biografie, die philosophische Ideen anschaulich erklärt und mit Leichtigkeit erzählt.
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Karl Marx in Algier, Uwe Wittstock
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2025
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- 7,49 €inkl. MwSt.
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- Titel
- Karl Marx in Algier
- Untertitel
- Leben und letzte Reise eines Revolutionärs
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Uwe Wittstock
- Verlag
- Beck
- Erscheinungsdatum
- 2025
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 249
- ISBN10
- 3406830722
- ISBN13
- 9783406830723
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Historisches Thema, Handel, Wirtschaft & Management, Politikwissenschaft, Philosophisches Thema, Ökonomie, Biographien, Erinnerungen, Gesellschaftskritik, Krankheiten, Deutsche Geschichte, Kapitalismus, Wirtschaftsgeschichte, Exil, Kolonialismus, Ideologie, Imperialismus, Historiker, Klassenkampf, Pariser Kommune
- Beschreibung
- Am 18. Februar 1882 verlässt Karl Marx in Marseille zum ersten Mal Europa, belastet vom Tod seiner Frau Jenny und in der Hoffnung auf Genesung in Algier. Während er die neue Kultur erlebt, reflektiert er unsentimental über sein Leben und Wirken. Uwe Wittstock schildert lebendig die letzte Reise des Denkers und beleuchtet die verschiedenen Phasen seines Lebens: die wilden Studienjahre in Bonn und Berlin, seine poetischen Ambitionen, die Rolle im Revolutionsjahr 1848 und das ewige Exil, geprägt von Armut. In Algier wird Marx von einem ehemaligen sozialistischen Kämpfer empfangen, doch der politische Kampf ist für ihn vorbei. Der Arzt hat ihm alle geistigen Anstrengungen verboten, und so bleibt ihm nur, sich seinen Erinnerungen hinzugeben. Wittstock nutzt teils unpublizierte Quellen, um die Monate in Algier zu beschreiben und die Fragen zu beleuchten, warum Marx politisch isoliert blieb und sein Hauptwerk, das Kapital, unvollendet ließ. Am Ende seiner Zeit in Algier lässt Marx sich seinen Revolutionärsbart abnehmen – ein symbolischer Akt? Diese überarbeitete Fassung von "Karl Marx beim Barbier" bietet eine faszinierende Biografie, die philosophische Ideen anschaulich erklärt und mit Leichtigkeit erzählt.


