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Schöne Berlinerinnen

Frauenporträts

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  • 144 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl der schönsten Frauenporträts des berühmten Flaneurs und Vertreters der modernen Metropolenliteratur. In seinen kleinen Prosastücken, die eine feine Mischung aus Andeutung und Genauigkeit bieten, finden sich Passagen, "die fast von einer Frau geschrieben sein könnten" (Kurt Tucholsky). Franz Hessel (* 1880 Stettin, 1941 Sanary-sur-Mer), deutscher Schriftsteller und Übersetzer, wurde wegen seiner jüdischen Abstammung von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Dreiecksbeziehung zwischen ihm, seiner Ehefrau Helen und dem Schriftsteller Henri-Pierre Roché wurde durch François Truffauts Kultfilm „Jules et Jim“ berühmt. Das Porträt Marlene Dietrichs ist das Kernstück des Bandes, wobei es sich vor allem auf die frühe Dietrich des „Blauen Engels“ konzentriert. Dieser Film, der 1930 erschien, wurde zu einem Triumph für die junge Berlinerin. Hessel fasziniert jedoch nicht nur die berühmten Frauen, sondern auch die „kleinen Ladenfrauen“, die ins Kino gingen und die Stars machten. Seine Texte zeigen, wie sich das wilhelminische und nationalistische Deutschland in eine moderne Massengesellschaft verwandelte. Sie sind frei von Klagen über die Vergangenheit und zeigen im Alltag, was dabei herauskommt, in aller Schönheit und Faszination.

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Schöne Berlinerinnen, Franz Hessel, Manfred Flügge

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Hardcover),
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Titel
Schöne Berlinerinnen
Untertitel
Frauenporträts
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Hardcover
Seitenzahl
144
ISBN10
3869151013
ISBN13
9783869151014
Reihe
Beschreibung
Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl der schönsten Frauenporträts des berühmten Flaneurs und Vertreters der modernen Metropolenliteratur. In seinen kleinen Prosastücken, die eine feine Mischung aus Andeutung und Genauigkeit bieten, finden sich Passagen, "die fast von einer Frau geschrieben sein könnten" (Kurt Tucholsky). Franz Hessel (* 1880 Stettin, 1941 Sanary-sur-Mer), deutscher Schriftsteller und Übersetzer, wurde wegen seiner jüdischen Abstammung von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Dreiecksbeziehung zwischen ihm, seiner Ehefrau Helen und dem Schriftsteller Henri-Pierre Roché wurde durch François Truffauts Kultfilm „Jules et Jim“ berühmt. Das Porträt Marlene Dietrichs ist das Kernstück des Bandes, wobei es sich vor allem auf die frühe Dietrich des „Blauen Engels“ konzentriert. Dieser Film, der 1930 erschien, wurde zu einem Triumph für die junge Berlinerin. Hessel fasziniert jedoch nicht nur die berühmten Frauen, sondern auch die „kleinen Ladenfrauen“, die ins Kino gingen und die Stars machten. Seine Texte zeigen, wie sich das wilhelminische und nationalistische Deutschland in eine moderne Massengesellschaft verwandelte. Sie sind frei von Klagen über die Vergangenheit und zeigen im Alltag, was dabei herauskommt, in aller Schönheit und Faszination.