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Im Fluss der Zeit

Auf drei Kontinenten

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  • 296 Seiten
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Am 19. Januar 1939 erreicht Walter Kaufmann mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte aus Nazi-Deutschland London, an seinem 15. Geburtstag. Doch das Gefühl der Sicherheit in der Internatsschule Bunce Court währt nicht lange. Im Mai 1940 wird er als 'Ausländer' in Liverpool interniert und mit zweitausend anderen Flüchtlingen auf dem Gefangenenschiff Dunera nach Australien deportiert. 18 Monate verbringt er in Wüstencamps zwischen Stacheldraht und Wachtürmen. Seine Lebensstationen sind vielfältig: Obstpflücker, Soldat, Hafenarbeiter, Hochzeitsfotograf, Seemann und Schriftsteller. In Australien schließt er sich der Gewerkschaftsbewegung an und liest in Fabriken und im Hafen aus seinen Erzählungen. 1955 kehrt er als Schriftsteller in die DDR zurück, wo seine Werke hohe Auflagen erreichen, jedoch oft zensiert werden. Sein Roman 'S' wird fallen gelassen, und die Stasi hat ihn im Visier. Seine Auslandsreportagen sind präzise Zeitzeugnisse, wie als er 1972 im Gerichtssaal von San Jose sitzt, als Angela Davis freigesprochen wird. 1983 ist er im Libanon unterwegs, fasziniert von Israel, während ihn der Konflikt zwischen Arabern und Juden erschüttert. In Nordirland entgeht er knapp einem Bombenattentat. Als erfolgreicher Autor erkundet er mit der Neugier eines Entdeckers fremde Ufer und schreibt darüber mit lebendiger Kraft. Walter Kaufmanns packender Lebensreise-Bericht spannt sich über mehr als acht Jahrzehnte.

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Im Fluss der Zeit, Walter Kaufmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2015,
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Titel
Im Fluss der Zeit
Untertitel
Auf drei Kontinenten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Walter Kaufmann
Erscheinungsdatum
2015
Seitenzahl
296
ISBN10
3943941582
ISBN13
9783943941586
Reihe
Beschreibung
Am 19. Januar 1939 erreicht Walter Kaufmann mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte aus Nazi-Deutschland London, an seinem 15. Geburtstag. Doch das Gefühl der Sicherheit in der Internatsschule Bunce Court währt nicht lange. Im Mai 1940 wird er als 'Ausländer' in Liverpool interniert und mit zweitausend anderen Flüchtlingen auf dem Gefangenenschiff Dunera nach Australien deportiert. 18 Monate verbringt er in Wüstencamps zwischen Stacheldraht und Wachtürmen. Seine Lebensstationen sind vielfältig: Obstpflücker, Soldat, Hafenarbeiter, Hochzeitsfotograf, Seemann und Schriftsteller. In Australien schließt er sich der Gewerkschaftsbewegung an und liest in Fabriken und im Hafen aus seinen Erzählungen. 1955 kehrt er als Schriftsteller in die DDR zurück, wo seine Werke hohe Auflagen erreichen, jedoch oft zensiert werden. Sein Roman 'S' wird fallen gelassen, und die Stasi hat ihn im Visier. Seine Auslandsreportagen sind präzise Zeitzeugnisse, wie als er 1972 im Gerichtssaal von San Jose sitzt, als Angela Davis freigesprochen wird. 1983 ist er im Libanon unterwegs, fasziniert von Israel, während ihn der Konflikt zwischen Arabern und Juden erschüttert. In Nordirland entgeht er knapp einem Bombenattentat. Als erfolgreicher Autor erkundet er mit der Neugier eines Entdeckers fremde Ufer und schreibt darüber mit lebendiger Kraft. Walter Kaufmanns packender Lebensreise-Bericht spannt sich über mehr als acht Jahrzehnte.