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Tabu oder Normalität?

Eltern mit geistiger Behinderung und ihre Kinder - 3. Auflage

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In den letzten 20 Jahren hat sich die Diskussion über die Integration behinderter Menschen und die Normalisierung ihrer Lebensverhältnisse intensiviert. Behinderte Menschen gehen heute selbstverständlicher Partnerschaften ein und wünschen sich oft Kinder. Dennoch reagiert die Umgebung häufig mit Ablehnung, wenn eine geistig behinderte Frau schwanger wird. Vorurteile über Eltern mit geistiger Behinderung sind nach wie vor verbreitet. Es ist mittlerweile anerkannt, dass es keinen einfachen Zusammenhang zwischen elterlichen Kompetenzen und intellektuellen Fähigkeiten gibt. Zudem benötigen viele geistig behinderte Eltern Unterstützung im Alltag mit ihren Kindern. Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes bieten einen Überblick über die Fachdebatte zur Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Sie beleuchten die geschichtliche und internationale Dimension des Themas, behandeln rechtliche und psychologische Fragen und schildern die Situation der behinderten Eltern und ihrer Kinder. Auch die professionelle Unterstützung der betroffenen Familien wird thematisiert. Aktuelle Fallbeispiele aus Deutschland verdeutlichen das breite Spektrum an Erfahrungen geistig behinderter Eltern, das von hilfreicher Unterstützung bis zu bestürzender Diskriminierung reicht.

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Tabu oder Normalität?, Ursula Pixa-Kettner, S. Bargfrede, U. Onken, M. Prangenberg, K. Rohmann, D. Sanders, B. Assmann-Sauerbrey, P. Schneider, M. Staudenmaier, A. Vlasak

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Paperback),
Buchzustand
Beschädigt
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Titel
Tabu oder Normalität?
Untertitel
Eltern mit geistiger Behinderung und ihre Kinder - 3. Auflage
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
345
ISBN10
3825383288
ISBN13
9783825383282
Reihe
Beschreibung
In den letzten 20 Jahren hat sich die Diskussion über die Integration behinderter Menschen und die Normalisierung ihrer Lebensverhältnisse intensiviert. Behinderte Menschen gehen heute selbstverständlicher Partnerschaften ein und wünschen sich oft Kinder. Dennoch reagiert die Umgebung häufig mit Ablehnung, wenn eine geistig behinderte Frau schwanger wird. Vorurteile über Eltern mit geistiger Behinderung sind nach wie vor verbreitet. Es ist mittlerweile anerkannt, dass es keinen einfachen Zusammenhang zwischen elterlichen Kompetenzen und intellektuellen Fähigkeiten gibt. Zudem benötigen viele geistig behinderte Eltern Unterstützung im Alltag mit ihren Kindern. Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes bieten einen Überblick über die Fachdebatte zur Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Sie beleuchten die geschichtliche und internationale Dimension des Themas, behandeln rechtliche und psychologische Fragen und schildern die Situation der behinderten Eltern und ihrer Kinder. Auch die professionelle Unterstützung der betroffenen Familien wird thematisiert. Aktuelle Fallbeispiele aus Deutschland verdeutlichen das breite Spektrum an Erfahrungen geistig behinderter Eltern, das von hilfreicher Unterstützung bis zu bestürzender Diskriminierung reicht.