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Geographica Historica - 9: Erdbeben, das Außergewöhnliche Normale

Zur Rezeption seismischer Aktivitäten in literarischen Quellen vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr.

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  • 270 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Ausgehend von der Erkenntnis, daß sich Gesellschaften bzw. gesellschaftliche Gruppen durch ihren spezifischen Umgang mit Naturkatastrophen charakterisieren lassen, steht im Mittelpunkt die Frage nach der Rezeption von Erdbeben in der antiken Literatur. Die Materialgrundlage hierfür bilden ausgewählte literarische Quellen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr., in denen sich über die bloße Erwähnung von Beben hinaus eine ausführlichere Darstellung seismischer Ereignisse findet. Die Erwähnung von Erdbeben in der antiken Literatur erfolgt nicht um ihrer selbst willen, vielmehr findet sich die seismische Katastrophe jeweils in einem übergeordneten thematischen Kontext integriert. Daraus folgt, daß die Auswahl der uns überlieferten Beben sowie die Fakten, die darüber berichtet werden, mehr oder weniger zufällig sind. Die Autoren ordnen die Erwähnung der Beben ihrer jeweiligen Aussageabsicht unter. Jede Bebenschilderung weist damit über das bloße Ereignis hinaus, das Beben wird in erster Linie als Zeichen verstanden. “W. hat ein sehr anregendes Buch vorgelegt – methodisch und inhaltlich innovativ, gut recherchiert, sorgfältig konzipiert, kenntnisreich auch in den naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, souverän und konstruktiv im Umgang mit der Forschungsliteratur.“Gymnasium

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Geographica Historica - 9: Erdbeben, das Außergewöhnliche Normale, Gerhard Waldherr

Sprache
Erscheinungsdatum
1997,
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Gebraucht - Gut
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Titel
Geographica Historica - 9: Erdbeben, das Außergewöhnliche Normale
Untertitel
Zur Rezeption seismischer Aktivitäten in literarischen Quellen vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr.
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gerhard Waldherr
Erscheinungsdatum
1997
Seitenzahl
270
ISBN10
3515070702
ISBN13
9783515070706
Reihe
Beschreibung
Ausgehend von der Erkenntnis, daß sich Gesellschaften bzw. gesellschaftliche Gruppen durch ihren spezifischen Umgang mit Naturkatastrophen charakterisieren lassen, steht im Mittelpunkt die Frage nach der Rezeption von Erdbeben in der antiken Literatur. Die Materialgrundlage hierfür bilden ausgewählte literarische Quellen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr., in denen sich über die bloße Erwähnung von Beben hinaus eine ausführlichere Darstellung seismischer Ereignisse findet. Die Erwähnung von Erdbeben in der antiken Literatur erfolgt nicht um ihrer selbst willen, vielmehr findet sich die seismische Katastrophe jeweils in einem übergeordneten thematischen Kontext integriert. Daraus folgt, daß die Auswahl der uns überlieferten Beben sowie die Fakten, die darüber berichtet werden, mehr oder weniger zufällig sind. Die Autoren ordnen die Erwähnung der Beben ihrer jeweiligen Aussageabsicht unter. Jede Bebenschilderung weist damit über das bloße Ereignis hinaus, das Beben wird in erster Linie als Zeichen verstanden. “W. hat ein sehr anregendes Buch vorgelegt – methodisch und inhaltlich innovativ, gut recherchiert, sorgfältig konzipiert, kenntnisreich auch in den naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, souverän und konstruktiv im Umgang mit der Forschungsliteratur.“Gymnasium