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Der Turm der Winde in Athen

mit Beiträgen von Pavlina Karanastasi zu den Reliefdarstellungen der Winde und Karlheinz Schaldach zu den Sonnenuhren

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Der Turm der Winde, das besterhaltene antike Bauwerk Griechenlands, steht zu Füßen der Akropolis in Athen und zieht aufgrund seiner einzigartigen Form seit Jahrhunderten die Aufmerksamkeit auf sich. Die Auseinandersetzung mit diesem Monument begann im 15. Jahrhundert, und bereits im 18. Jahrhundert wurde eine umfassende Dokumentation veröffentlicht, während eine vollständige wissenschaftliche Bearbeitung erst kürzlich vorgelegt wurde. Der Turm hat einen oktogonalen Grundriss mit drei Anbauten: zwei rechteckige Ädikulen an der Nordseite und einen runden Anbau im Süden. Das Dach bildet eine achtseitige Pyramide und schließt den prismatischen Baukörper elegant ab. Aus pentelischem Marmor errichtet, zeigt der Turm geschlossene Wände, die an ihrer Krone mit Reliefs von acht Windallegorien verziert sind. Diese Figuren, die die Eigenschaften der jeweiligen Winde darstellen, verleihen dem Turm seinen modernen Namen. An allen acht Seiten sind große Sonnenuhren angebracht, was zur Bezeichnung als Uhrturm führte. Eine langjährige Forschung dokumentierte den gesamten Baubestand, einschließlich maßstabsgetreuer Zeichnungen und Fotos. Diese umfassende Auseinandersetzung führte zu einer neuen Deutung: Der Architekt Andronikos plante nicht nur einen Uhrturm, sondern wollte vielmehr die Gesetze des Universums veranschaulichen. Der Turm der Winde gilt somit als Vorläufer heutiger Planetarien.

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Der Turm der Winde in Athen, Hermann J. Kienast

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Hardcover),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Der Turm der Winde in Athen
Untertitel
mit Beiträgen von Pavlina Karanastasi zu den Reliefdarstellungen der Winde und Karlheinz Schaldach zu den Sonnenuhren
Sprache
Deutsch
Verlag
Reichert
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
288
ISBN10
3954900246
ISBN13
9783954900244
Reihe
Beschreibung
Der Turm der Winde, das besterhaltene antike Bauwerk Griechenlands, steht zu Füßen der Akropolis in Athen und zieht aufgrund seiner einzigartigen Form seit Jahrhunderten die Aufmerksamkeit auf sich. Die Auseinandersetzung mit diesem Monument begann im 15. Jahrhundert, und bereits im 18. Jahrhundert wurde eine umfassende Dokumentation veröffentlicht, während eine vollständige wissenschaftliche Bearbeitung erst kürzlich vorgelegt wurde. Der Turm hat einen oktogonalen Grundriss mit drei Anbauten: zwei rechteckige Ädikulen an der Nordseite und einen runden Anbau im Süden. Das Dach bildet eine achtseitige Pyramide und schließt den prismatischen Baukörper elegant ab. Aus pentelischem Marmor errichtet, zeigt der Turm geschlossene Wände, die an ihrer Krone mit Reliefs von acht Windallegorien verziert sind. Diese Figuren, die die Eigenschaften der jeweiligen Winde darstellen, verleihen dem Turm seinen modernen Namen. An allen acht Seiten sind große Sonnenuhren angebracht, was zur Bezeichnung als Uhrturm führte. Eine langjährige Forschung dokumentierte den gesamten Baubestand, einschließlich maßstabsgetreuer Zeichnungen und Fotos. Diese umfassende Auseinandersetzung führte zu einer neuen Deutung: Der Architekt Andronikos plante nicht nur einen Uhrturm, sondern wollte vielmehr die Gesetze des Universums veranschaulichen. Der Turm der Winde gilt somit als Vorläufer heutiger Planetarien.