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- 216 Seiten
- 8 Lesestunden
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Die Entwicklung der EU wird oft als Verfallsgeschichte erzählt: Aus einem visionären Projekt wurde ein technokratisches Monstrum; angesichts der Eurokrise scheint die Stunde des kollektiven Bonapartismus gekommen zu sein, der den Kontinent mit einem Austeritätsregime überzieht. Hauke Brunkhorst präsentiert eine andere Lesart: Wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde sind Vision und Technokratie aufeinander bezogen, die utopischen Anfänge sind in Gesetzen konserviert, der Europäische Gerichtshof stärkt die Rechte der Unionsbürger. Das europäische Projekt bleibt ein offener Prozess, der erneut in eine emanzipatorische Richtung gelenkt werden kann – etwa durch eine Mobilisierung der hochqualifizierten, aber prekär beschäftigen jungen Menschen in Spanien, Griechenland und anderen Mitgliedsstaaten der EU.
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edition suhrkamp - 2676: Das doppelte Gesicht Europas, Hauke Brunkhorst
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2014
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- 6,49 €inkl. MwSt.
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- Titel
- edition suhrkamp - 2676: Das doppelte Gesicht Europas
- Untertitel
- Zwischen Kapitalismus und Demokratie
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Hauke Brunkhorst
- Verlag
- Suhrkamp
- Erscheinungsdatum
- 2014
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 216
- ISBN10
- 3518126768
- ISBN13
- 9783518126769
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Handel, Wirtschaft & Management, Politikwissenschaft, Politik, Internationale Beziehungen, Kritik, Europäische Union, Wirtschaftskrise
- Beschreibung
- Die Entwicklung der EU wird oft als Verfallsgeschichte erzählt: Aus einem visionären Projekt wurde ein technokratisches Monstrum; angesichts der Eurokrise scheint die Stunde des kollektiven Bonapartismus gekommen zu sein, der den Kontinent mit einem Austeritätsregime überzieht. Hauke Brunkhorst präsentiert eine andere Lesart: Wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde sind Vision und Technokratie aufeinander bezogen, die utopischen Anfänge sind in Gesetzen konserviert, der Europäische Gerichtshof stärkt die Rechte der Unionsbürger. Das europäische Projekt bleibt ein offener Prozess, der erneut in eine emanzipatorische Richtung gelenkt werden kann – etwa durch eine Mobilisierung der hochqualifizierten, aber prekär beschäftigen jungen Menschen in Spanien, Griechenland und anderen Mitgliedsstaaten der EU.


