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Carpe Diem ...

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Dorothee Andres, die Witwe von Stefan Andres, hat in den achtziger Jahren ihre Lebenserinnerungen verfasst, die von ihrer Studentenzeit in Jena (1931) bis zum Tod ihres Mannes (1970) reichen. Diese Erinnerungen bieten nicht nur einen wichtigen Kommentar zu Stefan Andres' Leben und Werk, sondern sind auch ein bedeutendes zeitgeschichtliches Dokument eines jüdischen Schicksals während des Dritten Reiches. Dorothee, geb. Freudiger, wurde am 26. März 1911 in Lomnitz geboren und entstammte einer angesehenen Familie von Buchhändlern und Ärzten. Nach dem Abitur begann sie ein Medizinstudium, das sie 1932 nach ihrer Hochzeit mit Stefan aufgab. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft und der politischen Haltung ihres Mannes mussten sie 1937 Deutschland verlassen und fanden Zuflucht in Positano, Italien. In den frühen 1950er Jahren kehrte die Familie nach Deutschland zurück und ließ sich in Unkel am Rhein nieder. Stefan Andres wurde zu einem der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller seiner Zeit und engagierte sich in gesellschaftspolitischen Themen. 1961 zogen sie erneut nach Italien. Dorothees Erinnerungen schildern eindrucksvoll die verschiedenen Lebensstationen, die gemeinsamen Schicksalsschläge und Erfolge. Dieses Buch ist somit ein wichtiges Dokument der deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Stefan Andres starb 1970 in Rom, während Dorothee 32 Jahre länger lebte. Beide fanden ihre letzte Ruhe im Campo Sant

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Carpe Diem ..., Dorothee Andres

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
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Titel
Carpe Diem ...
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dorothee Andres
Verlag
Bouvier
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Hardcover
Seitenzahl
412
ISBN10
3416031768
ISBN13
9783416031769
Reihe
Beschreibung
Dorothee Andres, die Witwe von Stefan Andres, hat in den achtziger Jahren ihre Lebenserinnerungen verfasst, die von ihrer Studentenzeit in Jena (1931) bis zum Tod ihres Mannes (1970) reichen. Diese Erinnerungen bieten nicht nur einen wichtigen Kommentar zu Stefan Andres' Leben und Werk, sondern sind auch ein bedeutendes zeitgeschichtliches Dokument eines jüdischen Schicksals während des Dritten Reiches. Dorothee, geb. Freudiger, wurde am 26. März 1911 in Lomnitz geboren und entstammte einer angesehenen Familie von Buchhändlern und Ärzten. Nach dem Abitur begann sie ein Medizinstudium, das sie 1932 nach ihrer Hochzeit mit Stefan aufgab. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft und der politischen Haltung ihres Mannes mussten sie 1937 Deutschland verlassen und fanden Zuflucht in Positano, Italien. In den frühen 1950er Jahren kehrte die Familie nach Deutschland zurück und ließ sich in Unkel am Rhein nieder. Stefan Andres wurde zu einem der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller seiner Zeit und engagierte sich in gesellschaftspolitischen Themen. 1961 zogen sie erneut nach Italien. Dorothees Erinnerungen schildern eindrucksvoll die verschiedenen Lebensstationen, die gemeinsamen Schicksalsschläge und Erfolge. Dieses Buch ist somit ein wichtiges Dokument der deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Stefan Andres starb 1970 in Rom, während Dorothee 32 Jahre länger lebte. Beide fanden ihre letzte Ruhe im Campo Sant