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Fibrinklebung in der Endoskopie

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  • 201 Seiten
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Die Endoskopie vermochte bisher Gewebsformationen zu dehnen, zu durchtrennen, abzutragen und zu zerstören. Gewebedefekte auszufüllen, miteinander zu vereinigen und zu heilen, war bislang endoskopisch nicht möglich. Die Einführung von Fibrinklebern eröffnete neue Anwendungsbereiche. Der Kleber kann, in seine Komponenten getrennt, über doppellumige Sonden über beliebig weite Strecken an den vorgesehenen Einsatzort unter Sicht des Endoskopes transportiert werden. Die Klebung von Fisteln, Rupturen oder Leckagen an Bronchusstümpfen, im Lungenparenchym oder an gastrointestinalen Anastomosen kann heute komplizierte Heilungsverläufe und riskante operative Re-Interventionen ersetzen. Die spezielle Technik der endoskopischen Fistelklebung wird in diesem Buch erstmals zusammenfassend und interdisziplinär erörtert. Daneben werden neue Möglichkeiten zur Stillung gastrointestinaler Blutungen mit Fibrin durch intramurale Injektion oder oberflächlichem Spray besprochen. Grundlegende Untersuchungen zeigen, daß im Vergleich zu anderen Substanzen, die Fibrinapplikation in das Gewebe zu deutlich geringerer Traumatisation und zu geringeren entzündlichen Reaktionen bei gleichem Hämostaseeffekt führt. Ziel des vorliegenden Buches ist, verstreute Einzelbeobachtung zu sammeln, zu ordnen und zu vergleichen, um dem interessierten Leser die neue Technologie der Verklebung von Defekten und der Hämostase mit biologischen Substanzen zu vermitteln.

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Fibrinklebung in der Endoskopie, B. C. Manegold, M. Jung, Hermann-Josef Wagner

Sprache
Erscheinungsdatum
1988
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(Paperback),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Fibrinklebung in der Endoskopie
Sprache
Deutsch
Verlag
Springer
Erscheinungsdatum
1988
Einband
Paperback
Seitenzahl
201
ISBN10
3540504834
ISBN13
9783540504832
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Die Endoskopie vermochte bisher Gewebsformationen zu dehnen, zu durchtrennen, abzutragen und zu zerstören. Gewebedefekte auszufüllen, miteinander zu vereinigen und zu heilen, war bislang endoskopisch nicht möglich. Die Einführung von Fibrinklebern eröffnete neue Anwendungsbereiche. Der Kleber kann, in seine Komponenten getrennt, über doppellumige Sonden über beliebig weite Strecken an den vorgesehenen Einsatzort unter Sicht des Endoskopes transportiert werden. Die Klebung von Fisteln, Rupturen oder Leckagen an Bronchusstümpfen, im Lungenparenchym oder an gastrointestinalen Anastomosen kann heute komplizierte Heilungsverläufe und riskante operative Re-Interventionen ersetzen. Die spezielle Technik der endoskopischen Fistelklebung wird in diesem Buch erstmals zusammenfassend und interdisziplinär erörtert. Daneben werden neue Möglichkeiten zur Stillung gastrointestinaler Blutungen mit Fibrin durch intramurale Injektion oder oberflächlichem Spray besprochen. Grundlegende Untersuchungen zeigen, daß im Vergleich zu anderen Substanzen, die Fibrinapplikation in das Gewebe zu deutlich geringerer Traumatisation und zu geringeren entzündlichen Reaktionen bei gleichem Hämostaseeffekt führt. Ziel des vorliegenden Buches ist, verstreute Einzelbeobachtung zu sammeln, zu ordnen und zu vergleichen, um dem interessierten Leser die neue Technologie der Verklebung von Defekten und der Hämostase mit biologischen Substanzen zu vermitteln.