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Zonen der Angst

Über Leben und Leidenschaft in der Politik

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  • 256 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Michael Roth beschreibt die "Zonen der Angst", in die sich Berufspolitiker begeben: den innerparteilichen Machtkampf, das Spiel mit gesellschaftlichen Ängsten, die Furcht vor Shitstorms in sozialen Medien und den Druck, Rituale und Dogmen der eigenen Gruppe nicht infrage zu stellen. Diese Belastungen führten bei Roth zu einer späten Erkenntnis seiner psychischen Erkrankung. Er möchte Menschen Mut machen, die ähnliche mentale Probleme haben, und scheut sich nicht, seine politischen Weggefährten und sich selbst zu kritisieren. Roth war fast sein ganzes Leben in der Politik tätig, zuletzt als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag. Er ist ein leidenschaftlicher Unterstützer der Ukraine und hat seine Haltung gegenüber Russland früh überdacht, was ihm in seiner Partei erhebliche Niederlagen einbrachte. Aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie in nordosthessischer Provinz, war sein Vater ein arbeitsloser Bergmann und Alkoholiker. Roths Homosexualität machte ihn früh zum Außenseiter. Mit Ende zwanzig zog er ins gesamtdeutsche Parlament ein und erlebte verschiedene Regierungskoalitionen. Nach 27 Jahren als direkt gewählter Abgeordneter und einem depressiven Zusammenbruch erkannte er, dass er nicht mehr weitermachen konnte. Offenherzig und selbstkritisch erzählt er seine persönliche Geschichte über das Leben in der Politik und mit der Angst.

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Zonen der Angst, Michael Roth

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
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(Hardcover)
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Titel
Zonen der Angst
Untertitel
Über Leben und Leidenschaft in der Politik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michael Roth
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Hardcover
Seitenzahl
256
ISBN10
3406837816
ISBN13
9783406837814
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Michael Roth beschreibt die "Zonen der Angst", in die sich Berufspolitiker begeben: den innerparteilichen Machtkampf, das Spiel mit gesellschaftlichen Ängsten, die Furcht vor Shitstorms in sozialen Medien und den Druck, Rituale und Dogmen der eigenen Gruppe nicht infrage zu stellen. Diese Belastungen führten bei Roth zu einer späten Erkenntnis seiner psychischen Erkrankung. Er möchte Menschen Mut machen, die ähnliche mentale Probleme haben, und scheut sich nicht, seine politischen Weggefährten und sich selbst zu kritisieren. Roth war fast sein ganzes Leben in der Politik tätig, zuletzt als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag. Er ist ein leidenschaftlicher Unterstützer der Ukraine und hat seine Haltung gegenüber Russland früh überdacht, was ihm in seiner Partei erhebliche Niederlagen einbrachte. Aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie in nordosthessischer Provinz, war sein Vater ein arbeitsloser Bergmann und Alkoholiker. Roths Homosexualität machte ihn früh zum Außenseiter. Mit Ende zwanzig zog er ins gesamtdeutsche Parlament ein und erlebte verschiedene Regierungskoalitionen. Nach 27 Jahren als direkt gewählter Abgeordneter und einem depressiven Zusammenbruch erkannte er, dass er nicht mehr weitermachen konnte. Offenherzig und selbstkritisch erzählt er seine persönliche Geschichte über das Leben in der Politik und mit der Angst.