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Tablettenzoo

Gedichte

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  • 114 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Verdienen es Tabletten, unter Artenschutz gestellt zu werden? Einige wirken wie wilde Tiere und verursachen Schrecken, während andere sanft und beruhigend sind. Besonders gefährlich sind die Tabletten, die aus Worten bestehen. In den Gedichten von Léonce W. Lupette finden bedrohte Silben, Sätze und Bilder Zuflucht, und ihre Bedrohung wird sichtbar. „Geheuer und Geziefer – // rieselts aus dem Strommast/ Das ist mein Bohrmehl!“ Wer das Wimmeln und Flimmern der Worte nicht erkennt, wird von ihnen verschlungen. Sprache springt wie ein Virus von Mensch zu Mensch, infiziert Zeitungen, Magazine, Dissertationen und Übersetzungen und bleibt die einzige wahre, weltweite Pandemie. Es sind kleinste Sprachpartikel, deren Verzahnungen und Verschiebungen Lupette beschreibt, während er deren Drift von Kunst in Politik, von Geist in Körper und von seltenen Pflanzen in noch rarere Substanzen verfolgt. Wenn so vieles ineinandergreift, erscheint plötzlich ein neues, wundersames Tier. Léonce W. Lupette lebt als Schriftsteller, Herausgeber, freier Übersetzer und Literaturwissenschaftler zwischen Buenos Aires und Frankfurt am Main. Er hat Komparatistik, Lateinamerikanistik und Philosophie studiert und ist Mitherausgeber von Literaturzeitschriften. Zu seinen Veröffentlichungen zählen diverse Texte und Übersetzungen.

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Tablettenzoo, Léonce W. Lupette

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
Tablettenzoo
Untertitel
Gedichte
Sprache
Deutsch
Verlag
Luxbooks
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
114
ISBN10
3939557714
ISBN13
9783939557715
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Poesie, Lyrik
Beschreibung
Verdienen es Tabletten, unter Artenschutz gestellt zu werden? Einige wirken wie wilde Tiere und verursachen Schrecken, während andere sanft und beruhigend sind. Besonders gefährlich sind die Tabletten, die aus Worten bestehen. In den Gedichten von Léonce W. Lupette finden bedrohte Silben, Sätze und Bilder Zuflucht, und ihre Bedrohung wird sichtbar. „Geheuer und Geziefer – // rieselts aus dem Strommast/ Das ist mein Bohrmehl!“ Wer das Wimmeln und Flimmern der Worte nicht erkennt, wird von ihnen verschlungen. Sprache springt wie ein Virus von Mensch zu Mensch, infiziert Zeitungen, Magazine, Dissertationen und Übersetzungen und bleibt die einzige wahre, weltweite Pandemie. Es sind kleinste Sprachpartikel, deren Verzahnungen und Verschiebungen Lupette beschreibt, während er deren Drift von Kunst in Politik, von Geist in Körper und von seltenen Pflanzen in noch rarere Substanzen verfolgt. Wenn so vieles ineinandergreift, erscheint plötzlich ein neues, wundersames Tier. Léonce W. Lupette lebt als Schriftsteller, Herausgeber, freier Übersetzer und Literaturwissenschaftler zwischen Buenos Aires und Frankfurt am Main. Er hat Komparatistik, Lateinamerikanistik und Philosophie studiert und ist Mitherausgeber von Literaturzeitschriften. Zu seinen Veröffentlichungen zählen diverse Texte und Übersetzungen.