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Das heutige Theater besitzt keinen echten erotischen Geist und ist deshalb uninteressant. Hans Henny Jahnn fordert ein "Theater der Leiblichkeit". Trotz hitziger Kritikerdebatten blieb sein Versuch, als Dramatiker von Rang anerkannt zu werden, erfolglos. Er war ein Außenseiter in der Weimarer Republik. Jüngste Inszenierungen zeigen jedoch die ungebrochene Relevanz seiner archaischen Dramatik als Herausforderung an das zeitgenössische Theater. Die vorliegende Ausgabe präsentiert die dramatischen Werke von 1917 bis 1929 in chronologischer Reihenfolge: "Pastor Ephraim Magnus" in der Reinschrift auf Bütten, mit dokumentierten Abweichungen des Erstdrucks von 1919; "Des Buches erstes und letztes Blatt" in fragmentarischer Form und der bearbeiteten Druckfassung von 1921; die historische Tragödie "Die Krönung Richards III." nach dem Erstdruck von 1921; "Der Arzt/sein Weib/sein Sohn" nach dem Erstdruck von 1922; die Tragödie "Medea" in der kürzlich entdeckten Prosafassung von 1924 und der 1926 erschienenen Versfassung; "Der gestohlene Gott" nach dem Erstdruck von 1924; das Dramenfragment "Mörder - und Sohn seiner Eltern"; die historische Tragödie "Die Schüler" und die Szene "Hundegasse"; das Fragment "Die Zwickmühle oder die Gezeichneten"; das Komödienfragment "Pegasus und Kassiopeja"; sowie Skizzen zu einem Opernlibretto "Auto und Rubin" nach Heinrich Manns Roman "Mutter Marie".
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Dramen (Werke in Einzelbänden / Hans Henny Jahnn), Hans Henny Jahnn
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1987
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- (Hardcover)
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- Titel
- Dramen (Werke in Einzelbänden / Hans Henny Jahnn)
- Untertitel
- 1917-1929
- Autor*innen
- Hans Henny Jahnn
- Verlag
- Hoffmann und Campe
- Erscheinungsdatum
- 1987
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 1276
- ISBN10
- 3455038360
- ISBN13
- 9783455038361
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Theater, Geschichten
- Beschreibung
- Das heutige Theater besitzt keinen echten erotischen Geist und ist deshalb uninteressant. Hans Henny Jahnn fordert ein "Theater der Leiblichkeit". Trotz hitziger Kritikerdebatten blieb sein Versuch, als Dramatiker von Rang anerkannt zu werden, erfolglos. Er war ein Außenseiter in der Weimarer Republik. Jüngste Inszenierungen zeigen jedoch die ungebrochene Relevanz seiner archaischen Dramatik als Herausforderung an das zeitgenössische Theater. Die vorliegende Ausgabe präsentiert die dramatischen Werke von 1917 bis 1929 in chronologischer Reihenfolge: "Pastor Ephraim Magnus" in der Reinschrift auf Bütten, mit dokumentierten Abweichungen des Erstdrucks von 1919; "Des Buches erstes und letztes Blatt" in fragmentarischer Form und der bearbeiteten Druckfassung von 1921; die historische Tragödie "Die Krönung Richards III." nach dem Erstdruck von 1921; "Der Arzt/sein Weib/sein Sohn" nach dem Erstdruck von 1922; die Tragödie "Medea" in der kürzlich entdeckten Prosafassung von 1924 und der 1926 erschienenen Versfassung; "Der gestohlene Gott" nach dem Erstdruck von 1924; das Dramenfragment "Mörder - und Sohn seiner Eltern"; die historische Tragödie "Die Schüler" und die Szene "Hundegasse"; das Fragment "Die Zwickmühle oder die Gezeichneten"; das Komödienfragment "Pegasus und Kassiopeja"; sowie Skizzen zu einem Opernlibretto "Auto und Rubin" nach Heinrich Manns Roman "Mutter Marie".