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Patient Hochschullehre

Vorschläge für eine zeitgemäße Lehre im 21. Jahrhundert

Autor*innen

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Überfüllte Hörsäle, schlechte Studienbedingungen, hohe Studierendenzahlen: Das ist harte Realität an deutschen Hochschulen. Doppelte Abiturjahrgänge, Aussetzung der Wehrpflicht und geburtenstarke Jahrgänge haben dazu geführt, dass viele Universitäten und Fachhochschulen aus allen Nähten platzen. Eine vernünftige Lehre ist kaum noch machbar, klagen auch viele Lehrende. Die Lehre an Hochschulen krankt nicht erst seit Umsetzung des Bologna-Protokolls. Hochschullehrende werden nicht nach pädagogischen Fähigkeiten ausgewählt, die Lehrorganisation hat längst keine Priorität mehr. Statt sich neuer Medien und Methoden zu bedienen, wird starr an althergebrachten Konzepten festgehalten. Die Universitäten versäumen es seit Jahren, ihre Lehre und ihr Lehrpersonal an die veränderten Bedingungen des 21. Jahrhunderts anzupassen. So wird ‚Uni‘ auf Dauer nicht funktionieren. Jürgen Handke, als Universitätsprofessor selbst ein Insider, bringt die Probleme auf den Punkt. Er benennt klar die Schwächen einer Lehrbürokratie und bietet eine Fülle von konkreten Verbesserungsvorschlägen. Diese basieren auf einer weitreichenden Digitalisierung der Hochschullehre, damit verbunden neuen Lehr- und Lernszenarien sowie einer veränderten Rolle des Lehrpersonals. Zur anregenden Diskussion für Lehrende und Studierende gleichermaßen.

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Patient Hochschullehre, Jürgen Handke

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Paperback)
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Titel
Patient Hochschullehre
Untertitel
Vorschläge für eine zeitgemäße Lehre im 21. Jahrhundert
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jürgen Handke
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Paperback
Seitenzahl
256
ISBN10
3828832563
ISBN13
9783828832565
Reihe
Beschreibung
Überfüllte Hörsäle, schlechte Studienbedingungen, hohe Studierendenzahlen: Das ist harte Realität an deutschen Hochschulen. Doppelte Abiturjahrgänge, Aussetzung der Wehrpflicht und geburtenstarke Jahrgänge haben dazu geführt, dass viele Universitäten und Fachhochschulen aus allen Nähten platzen. Eine vernünftige Lehre ist kaum noch machbar, klagen auch viele Lehrende. Die Lehre an Hochschulen krankt nicht erst seit Umsetzung des Bologna-Protokolls. Hochschullehrende werden nicht nach pädagogischen Fähigkeiten ausgewählt, die Lehrorganisation hat längst keine Priorität mehr. Statt sich neuer Medien und Methoden zu bedienen, wird starr an althergebrachten Konzepten festgehalten. Die Universitäten versäumen es seit Jahren, ihre Lehre und ihr Lehrpersonal an die veränderten Bedingungen des 21. Jahrhunderts anzupassen. So wird ‚Uni‘ auf Dauer nicht funktionieren. Jürgen Handke, als Universitätsprofessor selbst ein Insider, bringt die Probleme auf den Punkt. Er benennt klar die Schwächen einer Lehrbürokratie und bietet eine Fülle von konkreten Verbesserungsvorschlägen. Diese basieren auf einer weitreichenden Digitalisierung der Hochschullehre, damit verbunden neuen Lehr- und Lernszenarien sowie einer veränderten Rolle des Lehrpersonals. Zur anregenden Diskussion für Lehrende und Studierende gleichermaßen.