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BruderTod

Ein Kinderleben.

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  • 144 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, um den Selbstmord seines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD wird zu einer persönlichen Bilanz, in der der Autor in die fünfziger Jahre zurückkehrt und die Orte seiner Kindheit in Deutschland und Polen aufsucht, um nach Gründen für diese Tat zu suchen. Zeller bleibt dabei strikt in der Perspektive eines Kindes und beleuchtet die Stationen des Scheiterns, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig gelingt es dem erfahrenen Erzähler, die geschichtlichen Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen, etwa den Streit des Vaters mit Joseph Goebbels. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschönt. Das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt jedoch gewahrt und hat den Autor sein Leben lang begleitet. Er öffnet ein Fenster ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist für den Autor ein vertrautes Erleben. Selbstmörder sind seine Brüder, und die Erinnerungen an den ersten Selbstmord in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses kommen zurück, Jahrzehnte alt und dennoch frisch. Die Frage nach dem Warum stellt sich neu, auch wenn er weiß, dass es keine Antwort gibt. Das zwingt ihn, tiefer zu graben, besonders im Fall des Bruders. Ab wann wusste er es? Und wie hielt er das durch?

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BruderTod, Michael Zeller

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Paperback)
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Titel
BruderTod
Untertitel
Ein Kinderleben.
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michael Zeller
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Paperback
Seitenzahl
144
ISBN10
3819609717
ISBN13
9783819609718
Reihe
Schlagwörter
Belletristik
Beschreibung
Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, um den Selbstmord seines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD wird zu einer persönlichen Bilanz, in der der Autor in die fünfziger Jahre zurückkehrt und die Orte seiner Kindheit in Deutschland und Polen aufsucht, um nach Gründen für diese Tat zu suchen. Zeller bleibt dabei strikt in der Perspektive eines Kindes und beleuchtet die Stationen des Scheiterns, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig gelingt es dem erfahrenen Erzähler, die geschichtlichen Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen, etwa den Streit des Vaters mit Joseph Goebbels. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschönt. Das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt jedoch gewahrt und hat den Autor sein Leben lang begleitet. Er öffnet ein Fenster ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist für den Autor ein vertrautes Erleben. Selbstmörder sind seine Brüder, und die Erinnerungen an den ersten Selbstmord in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses kommen zurück, Jahrzehnte alt und dennoch frisch. Die Frage nach dem Warum stellt sich neu, auch wenn er weiß, dass es keine Antwort gibt. Das zwingt ihn, tiefer zu graben, besonders im Fall des Bruders. Ab wann wusste er es? Und wie hielt er das durch?