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Erfindung Wohnen

10 Grundlagenvorlesungen

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Erfordert das Wohnen eine Neudefinition? Ein ungewöhnlicher Ansatz, um angehende Architekten zum Nachdenken über „das Wohnen“ zu bewegen. Die Begriffe „finden“ und „erfinden“ deuten auf eine Suche hin. Doch wonach suchen wir im Kontext des Wohnens? Es ist mehr als nur ein Raum; es ist ein Ort, an dem individuelle und kollektive Lebensaspekte zur Entfaltung kommen. Wohnen umfasst die menschliche Existenz als geistiges und körperliches Wesen und als Teil einer Gesellschaft und Kultur. Der Begriff des Wohnens birgt sowohl Gewohnheit als auch Ungewohntes. Für Architekturstudierende ist das Entwerfen im Wohnungsbau oft alltäglich, doch persönliche Erfahrungen können die Kreativität einschränken. Kindheitserinnerungen und die Prägung durch das Elternhaus beeinflussen die individuelle Raumwahrnehmung. Der heutige Wohnungsbau, geprägt von den Raumvorstellungen des digitalen Zeitalters, produziert oft die gleichen Wohnungstypen, was viele in vertrauten Strukturen hält. Unsere Wohngewohnheiten basieren auf früheren Erfindungen und sind durch Kontinuität geprägt. Veränderungen erfordern einen Denkprozess, zu dem dieses Buch anregen möchte. Themen umfassen unter anderem die philosophischen Ansätze von Martin Heidegger sowie die grundlegenden Aspekte des Wohnens wie Arbeiten, Schlafen, Kochen, Essen und Hygiene.

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Erfindung Wohnen, Günter Pfeifer

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Erfindung Wohnen
Untertitel
10 Grundlagenvorlesungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Günter Pfeifer
Verlag
Wasmuth
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
173
ISBN10
3803006732
ISBN13
9783803006738
Reihe
Beschreibung
Erfordert das Wohnen eine Neudefinition? Ein ungewöhnlicher Ansatz, um angehende Architekten zum Nachdenken über „das Wohnen“ zu bewegen. Die Begriffe „finden“ und „erfinden“ deuten auf eine Suche hin. Doch wonach suchen wir im Kontext des Wohnens? Es ist mehr als nur ein Raum; es ist ein Ort, an dem individuelle und kollektive Lebensaspekte zur Entfaltung kommen. Wohnen umfasst die menschliche Existenz als geistiges und körperliches Wesen und als Teil einer Gesellschaft und Kultur. Der Begriff des Wohnens birgt sowohl Gewohnheit als auch Ungewohntes. Für Architekturstudierende ist das Entwerfen im Wohnungsbau oft alltäglich, doch persönliche Erfahrungen können die Kreativität einschränken. Kindheitserinnerungen und die Prägung durch das Elternhaus beeinflussen die individuelle Raumwahrnehmung. Der heutige Wohnungsbau, geprägt von den Raumvorstellungen des digitalen Zeitalters, produziert oft die gleichen Wohnungstypen, was viele in vertrauten Strukturen hält. Unsere Wohngewohnheiten basieren auf früheren Erfindungen und sind durch Kontinuität geprägt. Veränderungen erfordern einen Denkprozess, zu dem dieses Buch anregen möchte. Themen umfassen unter anderem die philosophischen Ansätze von Martin Heidegger sowie die grundlegenden Aspekte des Wohnens wie Arbeiten, Schlafen, Kochen, Essen und Hygiene.