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Diesseits der "Dämonischen Leinwand"

Neue Perspektiven auf das späte Weimarer Kino

Autor*innen

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  • 472 Seiten
  • 17 Lesestunden

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Autoren wie Siegfried Kracauer und Lotte Eisner profitierten in ihren Filmbesprechungen von ihrer unmittelbaren Zeitgenossenschaft, so dass ihnen mit Sicherheit andere Möglichkeiten offen standen als den heutigen Filmwissenschaftlern. Auf der anderen Seite stellt sich aber auch die Frage, inwieweit durch diese direkte Eingebundenheit in das Zeitgeschehen andere Betrachtungsperspektiven und Interpretationen der Filme überhaupt möglich waren. Vor diesem Hintergrund untersucht das Buch die Thesen Kracauers und Eisners aus dem heutigen Verständnis und Wissen heraus. So wird beispielsweise Kracauers Verfahren, die Filme der Weimarer Zeit prognostisch zu betrachten, also als Ankündigung der Zerstörungen und Verbrechen der NS-Zeit, kritisch beleuchtet. Der Band vereinigt zudem Aufsätze, die bereits früher ansetzen, um zeitliche Entwicklungen und Veränderungen aufzuzeigen, und Arbeiten, die sich mit weiteren Aspekten, wie beispielsweise der Darstellung der Großstadt und dem Film im Film, beschäftigen. Der Band enthält Aufsätze von Thomas Koebner, Karl Prümm, Norbert Grob, Hanno Loewy, Klaus Kreimeier, Susanne Marschall und vielen weiteren Autorinnen und Autoren.

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Diesseits der "Dämonischen Leinwand", Thomas Koebner

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Paperback)
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Titel
Diesseits der "Dämonischen Leinwand"
Untertitel
Neue Perspektiven auf das späte Weimarer Kino
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas Koebner
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
472
ISBN10
3883777323
ISBN13
9783883777320
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Autoren wie Siegfried Kracauer und Lotte Eisner profitierten in ihren Filmbesprechungen von ihrer unmittelbaren Zeitgenossenschaft, so dass ihnen mit Sicherheit andere Möglichkeiten offen standen als den heutigen Filmwissenschaftlern. Auf der anderen Seite stellt sich aber auch die Frage, inwieweit durch diese direkte Eingebundenheit in das Zeitgeschehen andere Betrachtungsperspektiven und Interpretationen der Filme überhaupt möglich waren. Vor diesem Hintergrund untersucht das Buch die Thesen Kracauers und Eisners aus dem heutigen Verständnis und Wissen heraus. So wird beispielsweise Kracauers Verfahren, die Filme der Weimarer Zeit prognostisch zu betrachten, also als Ankündigung der Zerstörungen und Verbrechen der NS-Zeit, kritisch beleuchtet. Der Band vereinigt zudem Aufsätze, die bereits früher ansetzen, um zeitliche Entwicklungen und Veränderungen aufzuzeigen, und Arbeiten, die sich mit weiteren Aspekten, wie beispielsweise der Darstellung der Großstadt und dem Film im Film, beschäftigen. Der Band enthält Aufsätze von Thomas Koebner, Karl Prümm, Norbert Grob, Hanno Loewy, Klaus Kreimeier, Susanne Marschall und vielen weiteren Autorinnen und Autoren.