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Gefährliche Wahl

Wie Demokratisierung in den armsten Landern der Erde gelingen kann

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Eine Milliarde Menschen lebt in den ärmsten und undemokratischsten Ländern der Welt. Die Entwicklungshilfe der reichen Industrienationen hat daran wenig geändert. Wahlen in diesen Ländern führen oft zu mehr Armut und Konflikten statt zu Frieden und Wohlstand. Paul Collier, ein Ökonom und Bestsellerautor, untersucht die Rolle von Wahlen in diesen Staaten und zeigt auf, wie wir die Demokratisierung tatsächlich unterstützen können. Er kommt zu dem ernüchternden Ergebnis, dass Wahlen, die von Geberländern als erster Schritt zur Demokratie gefeiert werden, in vielen Fällen die politische Gewalt verstärken und gesellschaftliche sowie ethnische Spaltungen vertiefen. Anstatt ein friedliches, demokratisches Gemeinwesen zu schaffen, festigen Wahlen oft das bestehende Regime oder führen zu Putschen und Bürgerkriegen, was das Elend der Bevölkerung vergrößert. Collier fordert einen radikalen Wandel in der Herangehensweise an die Demokratisierung armer Staaten. Anstatt nur demokratische Fassaden zu schaffen, sollten reiche Industriestaaten diesen Ländern mehr internationale Sicherheit bieten, um ihren eigenen Weg zur Demokratie zu finden. Dies erfordert ein Umdenken in Bezug auf humanitäre und militärische Interventionen und ein Plädoyer für eine effektive Entwicklungspolitik.

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Gefährliche Wahl, Paul Collier

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Hardcover)
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Titel
Gefährliche Wahl
Untertitel
Wie Demokratisierung in den armsten Landern der Erde gelingen kann
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Paul Collier
Verlag
Siedler
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Hardcover
Seitenzahl
265
ISBN10
3886809366
ISBN13
9783886809363
Reihe
Beschreibung
Eine Milliarde Menschen lebt in den ärmsten und undemokratischsten Ländern der Welt. Die Entwicklungshilfe der reichen Industrienationen hat daran wenig geändert. Wahlen in diesen Ländern führen oft zu mehr Armut und Konflikten statt zu Frieden und Wohlstand. Paul Collier, ein Ökonom und Bestsellerautor, untersucht die Rolle von Wahlen in diesen Staaten und zeigt auf, wie wir die Demokratisierung tatsächlich unterstützen können. Er kommt zu dem ernüchternden Ergebnis, dass Wahlen, die von Geberländern als erster Schritt zur Demokratie gefeiert werden, in vielen Fällen die politische Gewalt verstärken und gesellschaftliche sowie ethnische Spaltungen vertiefen. Anstatt ein friedliches, demokratisches Gemeinwesen zu schaffen, festigen Wahlen oft das bestehende Regime oder führen zu Putschen und Bürgerkriegen, was das Elend der Bevölkerung vergrößert. Collier fordert einen radikalen Wandel in der Herangehensweise an die Demokratisierung armer Staaten. Anstatt nur demokratische Fassaden zu schaffen, sollten reiche Industriestaaten diesen Ländern mehr internationale Sicherheit bieten, um ihren eigenen Weg zur Demokratie zu finden. Dies erfordert ein Umdenken in Bezug auf humanitäre und militärische Interventionen und ein Plädoyer für eine effektive Entwicklungspolitik.