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Die Augen der Haut

Architektur und die Sinne

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Architektur kann inspirierend sein, doch oft enttäuschen gebaute Entwürfe, die am Zeichentisch gut aussehen. Juhani Pallasmaa erklärt, dass dies an der Vorherrschaft des Visuellen liegt, die unsere Architekturpraxis prägt. Während unsere Weltwahrnehmung auf allen fünf Sinnen basiert, konzentriert sich die Mehrheit der Architektur nur auf den Sehsinn. Diese Vernachlässigung der anderen Sinne führt zu einer sinnlich verarmten Umwelt und zu Gefühlen von Distanz und Entfremdung. Erstmals 1996 veröffentlicht, ist dieses Werk ein Klassiker der Architekturtheorie und Pflichtlektüre an Architekturhochschulen. Es besteht aus zwei Essays: Der erste beleuchtet die Entwicklung des okularzentrischen Paradigmas in der westlichen Kultur und dessen Einfluss auf unsere Welterfahrung und Architektur. Der zweite Essay untersucht die Rolle der anderen Sinne in authentischen Architekturerfahrungen und skizziert einen Weg zu einer multisensorischen Architektur, die Zugehörigkeit und Integration fördert. Die überarbeitete Ausgabe wird Architekten und Studenten anregen, ganzheitlichere Entwürfe zu entwickeln und auch das Verständnis des interessierten Publikums bereichern. Pallasmaa, ein angesehener finnischer Architekt und Theoretiker, betont in seiner Arbeit stets die Bedeutung von Identität, Sinneserfahrung und Taktilität.

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Die Augen der Haut, Juhani Pallasmaa, Steven Holl, Andreas Wutz

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Paperback),
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Titel
Die Augen der Haut
Untertitel
Architektur und die Sinne
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Paperback
Seitenzahl
110
ISBN10
0982225164
ISBN13
9780982225165
Reihe
Beschreibung
Architektur kann inspirierend sein, doch oft enttäuschen gebaute Entwürfe, die am Zeichentisch gut aussehen. Juhani Pallasmaa erklärt, dass dies an der Vorherrschaft des Visuellen liegt, die unsere Architekturpraxis prägt. Während unsere Weltwahrnehmung auf allen fünf Sinnen basiert, konzentriert sich die Mehrheit der Architektur nur auf den Sehsinn. Diese Vernachlässigung der anderen Sinne führt zu einer sinnlich verarmten Umwelt und zu Gefühlen von Distanz und Entfremdung. Erstmals 1996 veröffentlicht, ist dieses Werk ein Klassiker der Architekturtheorie und Pflichtlektüre an Architekturhochschulen. Es besteht aus zwei Essays: Der erste beleuchtet die Entwicklung des okularzentrischen Paradigmas in der westlichen Kultur und dessen Einfluss auf unsere Welterfahrung und Architektur. Der zweite Essay untersucht die Rolle der anderen Sinne in authentischen Architekturerfahrungen und skizziert einen Weg zu einer multisensorischen Architektur, die Zugehörigkeit und Integration fördert. Die überarbeitete Ausgabe wird Architekten und Studenten anregen, ganzheitlichere Entwürfe zu entwickeln und auch das Verständnis des interessierten Publikums bereichern. Pallasmaa, ein angesehener finnischer Architekt und Theoretiker, betont in seiner Arbeit stets die Bedeutung von Identität, Sinneserfahrung und Taktilität.