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Hinter Stacheldraht

Erlebnisberichte deutscher Kriegsgefangener

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  • 159 Seiten
  • 6 Lesestunden

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1945 befanden sich mehr als 11 Millionen deutsche Soldaten in Kriegsgefangenschaft. Sie wurden in Lagern auf fünf Kontinenten interniert und im Gewahrsam von 20 Nationen festgehalten. Über drei Millionen Deutsche kamen allein in sowjetische Kriegsgefangenschaft, davon starben etwa eine Million. Die Gefangenen in der Sowjetunion litten besonders unter Hunger, Kälte, Schikanen, Zwangsarbeit und Terror. Die letzten deutschen Soldaten ließ Moskau erst mehr als zehn Jahre nach Kriegsende frei. Auch in westlicher Gefangenschaft kamen viele deutsche Kriegsgefangene um - etwa in den US-amerikanischen Rheinwiesen-Lagern, wo zwischen April und Juli 1945 Tausende an Hunger und Krankheit starben. Auch in französischem Gewahrsam erging es den Gefangenen besonders schlecht. Vertreter des Roten Kreuzes warnten davor, dass 200.000 Deutsche in französischen Lagern zu verhungern drohten. Die Zeit ist reif dafür, endlich auch der deutschen Opfer des Zweiten Weltkrieges zu gedenken!

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Hinter Stacheldraht, Karsten Kriwat

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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Titel
Hinter Stacheldraht
Untertitel
Erlebnisberichte deutscher Kriegsgefangener
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Karsten Kriwat
Verlag
FZ-Verl.
Erscheinungsdatum
2007
Seitenzahl
159
ISBN10
3924309884
ISBN13
9783924309886
Reihe
Beschreibung
1945 befanden sich mehr als 11 Millionen deutsche Soldaten in Kriegsgefangenschaft. Sie wurden in Lagern auf fünf Kontinenten interniert und im Gewahrsam von 20 Nationen festgehalten. Über drei Millionen Deutsche kamen allein in sowjetische Kriegsgefangenschaft, davon starben etwa eine Million. Die Gefangenen in der Sowjetunion litten besonders unter Hunger, Kälte, Schikanen, Zwangsarbeit und Terror. Die letzten deutschen Soldaten ließ Moskau erst mehr als zehn Jahre nach Kriegsende frei. Auch in westlicher Gefangenschaft kamen viele deutsche Kriegsgefangene um - etwa in den US-amerikanischen Rheinwiesen-Lagern, wo zwischen April und Juli 1945 Tausende an Hunger und Krankheit starben. Auch in französischem Gewahrsam erging es den Gefangenen besonders schlecht. Vertreter des Roten Kreuzes warnten davor, dass 200.000 Deutsche in französischen Lagern zu verhungern drohten. Die Zeit ist reif dafür, endlich auch der deutschen Opfer des Zweiten Weltkrieges zu gedenken!