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Lion Feuchtwanger

Die Biographie

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  • 543 Seiten
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Eine Jahrhundertgestalt in neuem Licht: Feuchtwanger wurde mit „Jüd Süß“ und „Margarete Maultasch“ weltberühmt. Die Nazis zwangen den selbstbewussten Juden ins Exil, wo er den „Wartesaal-Zyklus“ und die „Josephus-Trilogie“ vollendete sowie die Romane „Goya“ und „Die Jüdin von Toledo“ schrieb. Sein demokratisches und sozialistisches Engagement, insbesondere der Bericht „Moskau 1937“, sorgte dafür, dass der Streit um seine Person über seinen Tod hinaus anhielt. Da er sich nie öffentlich von der Sowjetunion distanzierte, geriet er während des Kalten Krieges zwischen die ideologischen Fronten. Jüngst erschlossene Dokumente zeigen, dass er kein dem Kommunismus verfallener Ästhet war, sondern ein skeptischer Optimist, dessen Reflexionen über Geist und Macht aktuell geblieben sind. Feuchtwangers Weg vom Außenseiter im großbürgerlichen jüdischen Elternhaus in München zum Bohemien und streitbaren Theaterkritiker bis zum Kosmopoliten im kalifornischen Exil spiegelt einen bedeutenden Teil der Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Er schrieb 17 Romane, Dramen, Kurzgeschichten und ein umfangreiches publizistisches Werk. Sein Leben war geprägt von intensiver schriftstellerischer Arbeit und erotischen Abenteuern. Als Aufklärer glaubte er an die Vernunft und engagierte sich im Kampf gegen die Nazibarbarei. Seine Biographie regt an, diesen Autor neu zu lesen.

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Lion Feuchtwanger, Wilhelm Sternburg

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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(Paperback)
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Titel
Lion Feuchtwanger
Untertitel
Die Biographie
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
Seitenzahl
543
ISBN10
3746632048
ISBN13
9783746632049
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Eine Jahrhundertgestalt in neuem Licht: Feuchtwanger wurde mit „Jüd Süß“ und „Margarete Maultasch“ weltberühmt. Die Nazis zwangen den selbstbewussten Juden ins Exil, wo er den „Wartesaal-Zyklus“ und die „Josephus-Trilogie“ vollendete sowie die Romane „Goya“ und „Die Jüdin von Toledo“ schrieb. Sein demokratisches und sozialistisches Engagement, insbesondere der Bericht „Moskau 1937“, sorgte dafür, dass der Streit um seine Person über seinen Tod hinaus anhielt. Da er sich nie öffentlich von der Sowjetunion distanzierte, geriet er während des Kalten Krieges zwischen die ideologischen Fronten. Jüngst erschlossene Dokumente zeigen, dass er kein dem Kommunismus verfallener Ästhet war, sondern ein skeptischer Optimist, dessen Reflexionen über Geist und Macht aktuell geblieben sind. Feuchtwangers Weg vom Außenseiter im großbürgerlichen jüdischen Elternhaus in München zum Bohemien und streitbaren Theaterkritiker bis zum Kosmopoliten im kalifornischen Exil spiegelt einen bedeutenden Teil der Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Er schrieb 17 Romane, Dramen, Kurzgeschichten und ein umfangreiches publizistisches Werk. Sein Leben war geprägt von intensiver schriftstellerischer Arbeit und erotischen Abenteuern. Als Aufklärer glaubte er an die Vernunft und engagierte sich im Kampf gegen die Nazibarbarei. Seine Biographie regt an, diesen Autor neu zu lesen.