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Die Herrschaft der Fürsten

Macht, Zivilcourage und Demokratie in Südtirol

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  • 293 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Im Fürstentum Südtirol beschreibt Hubert Frasnelli mit scharfem, ironischem Blick die jahrzehntelange Machtumklammerung zwischen zwei Fürsten: dem mächtigen Fürst Nummer 0 vom Athesia-Verlag und dem scheidenden Fürst Nummer 2, dem Landeshauptmann. Frasnellis Analyse erfolgt aus der Perspektive eines Außenseiters, der durch seine langjährige Tätigkeit als Spitzenpolitiker der Südtiroler Volkspartei präzise Einblicke in die subtilen Machtmechanismen erhält. Seine politische Unabhängigkeit bewahrt ihm jedoch eine kritische Distanz. In der aktualisierten Neuauflage seines 2000 erstmals veröffentlichten Werkes skizziert er Entwicklungslinien und vergessene Richtungsentscheidungen der Südtiroler Mehrheitspartei, die bereits gegenwärtige Erosionserscheinungen ankündigen. Südtirol, mit seiner viel gelobten Autonomie, wird als Spielfeld feudal-medialer Machtkartelle dargestellt. Frasnelli analysiert die Herrschaft der Fürsten als präzise und lebendig und zeigt auf, dass die aktuellen Skandale nicht als Pannen, sondern als Folgen einer Machthybris erscheinen, die interne Kritik unterdrückt, Opposition klein hält und demokratische Entwicklungen lähmt.

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Die Herrschaft der Fürsten, Hubert Frasnelli

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
Die Herrschaft der Fürsten
Untertitel
Macht, Zivilcourage und Demokratie in Südtirol
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hubert Frasnelli
Verlag
Drava
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
293
ISBN10
3854357117
ISBN13
9783854357117
Reihe
Beschreibung
Im Fürstentum Südtirol beschreibt Hubert Frasnelli mit scharfem, ironischem Blick die jahrzehntelange Machtumklammerung zwischen zwei Fürsten: dem mächtigen Fürst Nummer 0 vom Athesia-Verlag und dem scheidenden Fürst Nummer 2, dem Landeshauptmann. Frasnellis Analyse erfolgt aus der Perspektive eines Außenseiters, der durch seine langjährige Tätigkeit als Spitzenpolitiker der Südtiroler Volkspartei präzise Einblicke in die subtilen Machtmechanismen erhält. Seine politische Unabhängigkeit bewahrt ihm jedoch eine kritische Distanz. In der aktualisierten Neuauflage seines 2000 erstmals veröffentlichten Werkes skizziert er Entwicklungslinien und vergessene Richtungsentscheidungen der Südtiroler Mehrheitspartei, die bereits gegenwärtige Erosionserscheinungen ankündigen. Südtirol, mit seiner viel gelobten Autonomie, wird als Spielfeld feudal-medialer Machtkartelle dargestellt. Frasnelli analysiert die Herrschaft der Fürsten als präzise und lebendig und zeigt auf, dass die aktuellen Skandale nicht als Pannen, sondern als Folgen einer Machthybris erscheinen, die interne Kritik unterdrückt, Opposition klein hält und demokratische Entwicklungen lähmt.