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Die Kirche als Ort gelebten Glaubens für Schüler des ersten Schuljahres

Durchführung und Auswertung eines Unterrichtsvorhabens zur Kirchenraumerkundung

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In der Kirche wird oft nur die halbe Bibel vorgelesen, was von vielen Erstklässlern als langweilig empfunden wird. Diese Äußerungen zeigen die wachsende Distanz der Schüler zur Kirche und zum christlichen Glauben. Schulgottesdienste werden häufig als Pflichtveranstaltungen wahrgenommen, und der Kirchenraum wird eher als Ort des Schweigens denn als heiliger Raum betrachtet. Die Aufforderungen von Lehrern und Eltern zu angemessenem Verhalten überwiegen die Ehrfurcht vor dem sakralen Raum. Viele Kinder haben kaum kirchliche und religiöse Sozialisation erfahren, was zu einer allgemeinen religiösen Erfahrungsarmut führt. Der Religionsunterricht kann sich dadurch immer weniger auf gelebte Religion stützen. Die Entwicklung einer religiösen Sozialisation und das Vertrautmachen mit Glaubensformen sind zentrale Aufgaben des katholischen Religionsunterrichts. Der Kirchenraum bietet zahlreiche Chancen als außerschulischer Lernort, um Leben, Schule und Religionsunterricht zu verbinden. Als Religionslehrerin halte ich es für wichtig, den Schülern gelebten Glauben erfahrbar zu machen und ihre Bindung zur Kirche zu stärken. Daher stellt sich die Frage, wie der Kirchenraum als Ort des Glaubens erkundet werden kann und ob diese Erfahrung die Beziehung der Schüler zur Kirche und zu ihrem Glauben stärken kann. Dies führte zur Idee eines Unterrichtsvorhabens zur Erkundung der Pfarrkirche St. Konrad in Hilden.

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Die Kirche als Ort gelebten Glaubens für Schüler des ersten Schuljahres, anonym

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
Einband
(Paperback)
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Titel
Die Kirche als Ort gelebten Glaubens für Schüler des ersten Schuljahres
Untertitel
Durchführung und Auswertung eines Unterrichtsvorhabens zur Kirchenraumerkundung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
anonym
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Paperback
Seitenzahl
46
ISBN10
3640552628
ISBN13
9783640552627
Reihe
Beschreibung
In der Kirche wird oft nur die halbe Bibel vorgelesen, was von vielen Erstklässlern als langweilig empfunden wird. Diese Äußerungen zeigen die wachsende Distanz der Schüler zur Kirche und zum christlichen Glauben. Schulgottesdienste werden häufig als Pflichtveranstaltungen wahrgenommen, und der Kirchenraum wird eher als Ort des Schweigens denn als heiliger Raum betrachtet. Die Aufforderungen von Lehrern und Eltern zu angemessenem Verhalten überwiegen die Ehrfurcht vor dem sakralen Raum. Viele Kinder haben kaum kirchliche und religiöse Sozialisation erfahren, was zu einer allgemeinen religiösen Erfahrungsarmut führt. Der Religionsunterricht kann sich dadurch immer weniger auf gelebte Religion stützen. Die Entwicklung einer religiösen Sozialisation und das Vertrautmachen mit Glaubensformen sind zentrale Aufgaben des katholischen Religionsunterrichts. Der Kirchenraum bietet zahlreiche Chancen als außerschulischer Lernort, um Leben, Schule und Religionsunterricht zu verbinden. Als Religionslehrerin halte ich es für wichtig, den Schülern gelebten Glauben erfahrbar zu machen und ihre Bindung zur Kirche zu stärken. Daher stellt sich die Frage, wie der Kirchenraum als Ort des Glaubens erkundet werden kann und ob diese Erfahrung die Beziehung der Schüler zur Kirche und zu ihrem Glauben stärken kann. Dies führte zur Idee eines Unterrichtsvorhabens zur Erkundung der Pfarrkirche St. Konrad in Hilden.