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Edition Passagen - 35: Die transparente Gesellschaft

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  • 107 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Beim Entstehen der postmodernen Gesellschaft spielen die Massenmedien eine entscheidende Rolle. Die steigende Zahl von Kommunikationsmitteln lässt jedoch die Gesellschaft nicht „transparenter“, selbstbewusster oder aufgeklärter erscheinen: aufgrund der Möglichkeit, Ereignisse mittels der Massenmedien „live“ wiederzugeben, vervielfältigt sich vielmehr die Komplexität der Wirklichkeit statt sich zu verringern. Vattimo vertritt nun die These, dass gerade in diesem relativen „Chaos“ unsere Hoffnungen auf Emanzipation liegen könnten. Das Fehlen von Transparenz ist kein Phänomen, das es zu bekämpfen gilt, sondern im Gegenteil das Symptom einer Veränderung, die alle Daseinsbereiche bzw. Lebensformen betrifft und zur Befreiung der Minderheiten sowie zur Erschaffung eines neuen „Bewusstseins“ führt. Für Vattimo handelt es sich hierbei um eine prekäre alltägliche Erfahrung, die den Charakter der Oszillation, der Unheimlichkeit und des Spiels annimmt.

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Edition Passagen - 35: Die transparente Gesellschaft, Gianni Vattimo, Peter Engelmann

Sprache
Erscheinungsdatum
1992
Einband
(Paperback),
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Titel
Edition Passagen - 35: Die transparente Gesellschaft
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1992
Einband
Paperback
Seitenzahl
107
ISBN10
3900767947
ISBN13
9783900767945
Reihe
Beschreibung
Beim Entstehen der postmodernen Gesellschaft spielen die Massenmedien eine entscheidende Rolle. Die steigende Zahl von Kommunikationsmitteln lässt jedoch die Gesellschaft nicht „transparenter“, selbstbewusster oder aufgeklärter erscheinen: aufgrund der Möglichkeit, Ereignisse mittels der Massenmedien „live“ wiederzugeben, vervielfältigt sich vielmehr die Komplexität der Wirklichkeit statt sich zu verringern. Vattimo vertritt nun die These, dass gerade in diesem relativen „Chaos“ unsere Hoffnungen auf Emanzipation liegen könnten. Das Fehlen von Transparenz ist kein Phänomen, das es zu bekämpfen gilt, sondern im Gegenteil das Symptom einer Veränderung, die alle Daseinsbereiche bzw. Lebensformen betrifft und zur Befreiung der Minderheiten sowie zur Erschaffung eines neuen „Bewusstseins“ führt. Für Vattimo handelt es sich hierbei um eine prekäre alltägliche Erfahrung, die den Charakter der Oszillation, der Unheimlichkeit und des Spiels annimmt.