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Bilder einer Kindheit

Das malerische Tagebuch der Brüder RETZSCH. 1795–1809

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  • 126 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Eine Alltagsschilderung einer -Jugend um 1800 könnte man die tagebuchartig erzählenden bildlichen Aufzeichnungen der Brüder August und Moritz Retzsch nennen. August Retzsch (1777–1835) studierte Landschaftsmalerei. Sein Bruder Moritz (1779–1857), später Winzer auf dem nach ihm benannten Retzschgut an der heutigen Weinbergstraße, kam als Illustrator zu europäischem Ruhm. Die bezaubernde Landschaft der Lößnitz bildet den Hintergrund der „Weinbergszenen“. Ortsnamen wie Radebeul, Kötzschenbroda, Serkowitz, Kaditz tauchen auf. Dorfkirchen sind in ihrem Zustand um 1800 dargestellt. Heute erscheinen gerade die Schilderungen des Alltags der jungen Leute bemerkenswert: ihre Kleidung, ihre Arbeit, ihre Spiele, was sie lasen und noch vieles mehr. In allen Farben der Palette malen die Brüder ihre Szenen mit vielen Figuren, wie wir sie heute in Schnappschüssen festhalten – in Innenräumen, vor allem aber in einer noch unverbauten Natur. Da gibt es Waldlandschaften mit Bächen und Wasserfällen, Mühlen und Brücken, weite Ebenen bei Sonnenschein und heraufziehendem Gewitter. Vor allem aber bezaubert der Charme des Ursprünglichen.

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Bilder einer Kindheit, Herrmann Zschoche

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
Einband
(Paperback)
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Titel
Bilder einer Kindheit
Untertitel
Das malerische Tagebuch der Brüder RETZSCH. 1795–1809
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
126
ISBN10
3865300952
ISBN13
9783865300959
Reihe
Beschreibung
Eine Alltagsschilderung einer -Jugend um 1800 könnte man die tagebuchartig erzählenden bildlichen Aufzeichnungen der Brüder August und Moritz Retzsch nennen. August Retzsch (1777–1835) studierte Landschaftsmalerei. Sein Bruder Moritz (1779–1857), später Winzer auf dem nach ihm benannten Retzschgut an der heutigen Weinbergstraße, kam als Illustrator zu europäischem Ruhm. Die bezaubernde Landschaft der Lößnitz bildet den Hintergrund der „Weinbergszenen“. Ortsnamen wie Radebeul, Kötzschenbroda, Serkowitz, Kaditz tauchen auf. Dorfkirchen sind in ihrem Zustand um 1800 dargestellt. Heute erscheinen gerade die Schilderungen des Alltags der jungen Leute bemerkenswert: ihre Kleidung, ihre Arbeit, ihre Spiele, was sie lasen und noch vieles mehr. In allen Farben der Palette malen die Brüder ihre Szenen mit vielen Figuren, wie wir sie heute in Schnappschüssen festhalten – in Innenräumen, vor allem aber in einer noch unverbauten Natur. Da gibt es Waldlandschaften mit Bächen und Wasserfällen, Mühlen und Brücken, weite Ebenen bei Sonnenschein und heraufziehendem Gewitter. Vor allem aber bezaubert der Charme des Ursprünglichen.