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Aufzeichnungen eines Strandläufers

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  • 162 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Manchmal begegnen uns Menschen, die auf seltsame Weise auffallen, geheimnisvoll und unergründlich erscheinen. Wir wissen nicht, was es mit ihnen auf sich hat, aber sie ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich, wenn auch nur für einen kurzen Moment, bevor sie wieder in einem namenlosen Irgendwo verschwinden und aus unserer Erinnerung fallen. Sie berühren uns auf irgendeine Weise, vielleicht in einer Sehnsucht oder in einem unerkannten Wunsch. Wenn sie uns jedoch vertraut werden, bemerken wir ihre Abwesenheit erst, wenn sie nicht mehr da sind. Dann fragen wir uns, was es mit ihnen auf sich hatte, warum sie Tag für Tag, Jahr für Jahr, immer zur gleichen Zeit über den Strand liefen. Ihr Leben bleibt uns verborgen; wir haben nie ihre Welt betreten oder ihre Sonnenuntergänge gesehen. Alles bleibt ein dunkles Rätsel, das höchstens unsere Fantasie anregen kann. Doch wenn sie etwas aus ihrer Welt hinterlassen, wird das Rätsel greifbar, erhält eine Geschichte mit Namen, Gesichtern, Landschaften und Jahreszeiten. Es wird zu einem Leben, das nicht nur existierte, sondern auch atmete. So geschieht es im Fall des Strandläufers, der so sehr zum Strand gehörte, dass sein Verschwinden erst auffiel, als er eines Tages nicht mehr da war.

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Aufzeichnungen eines Strandläufers, Manfred Teufel

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
Einband
(Paperback)
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Titel
Aufzeichnungen eines Strandläufers
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Manfred Teufel
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Paperback
Seitenzahl
162
ISBN10
1521186790
ISBN13
9781521186794
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Manchmal begegnen uns Menschen, die auf seltsame Weise auffallen, geheimnisvoll und unergründlich erscheinen. Wir wissen nicht, was es mit ihnen auf sich hat, aber sie ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich, wenn auch nur für einen kurzen Moment, bevor sie wieder in einem namenlosen Irgendwo verschwinden und aus unserer Erinnerung fallen. Sie berühren uns auf irgendeine Weise, vielleicht in einer Sehnsucht oder in einem unerkannten Wunsch. Wenn sie uns jedoch vertraut werden, bemerken wir ihre Abwesenheit erst, wenn sie nicht mehr da sind. Dann fragen wir uns, was es mit ihnen auf sich hatte, warum sie Tag für Tag, Jahr für Jahr, immer zur gleichen Zeit über den Strand liefen. Ihr Leben bleibt uns verborgen; wir haben nie ihre Welt betreten oder ihre Sonnenuntergänge gesehen. Alles bleibt ein dunkles Rätsel, das höchstens unsere Fantasie anregen kann. Doch wenn sie etwas aus ihrer Welt hinterlassen, wird das Rätsel greifbar, erhält eine Geschichte mit Namen, Gesichtern, Landschaften und Jahreszeiten. Es wird zu einem Leben, das nicht nur existierte, sondern auch atmete. So geschieht es im Fall des Strandläufers, der so sehr zum Strand gehörte, dass sein Verschwinden erst auffiel, als er eines Tages nicht mehr da war.