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Im Machtgehege

Werkausgabe 1 edition pen Bd. 40

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  • 400 Seiten
  • 14 Lesestunden

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Zum ersten Mal sind alle Bände „Im Machtgehege“ in einer vollständigen Ausgabe erhältlich, die den Auftakt einer Werkausgabe bildet und Michael Guttenbrunners Texte übersichtlich zugänglich macht. Das komplexe Prosa-Werk, dessen erster Band 1976 erschien und das bis zu Guttenbrunners Tod 1994 auf acht Bände anwuchs, stellt den zentralen Arbeitsschwerpunkt des Autors dar. Guttenbrunner entwickelte sich mit diesem vielschichtigen Werk zu einem bedeutenden literarischen Chronisten der Zeitgeschichte, indem er präzise zwischen Verantwortung und Mitläufertum sowie Widerstand und Fügung unterschied. Seine Prosastücke, oft nur etwas länger als eine halbe Seite, sind „in der Sprache gehauen und gestochen“. Anbiederung war ihm fremd, was ihm viele Gegner einbrachte. Der Schlüsselbegriff für die Prosaminiaturen ist das „Machtgehege“, in dem Menschen festgehalten werden. Guttenbrunner thematisierte zeitlebens die politische, religiöse und ideologische Unmündigkeit des Menschen und wies unermüdlich auf das Gestrüpp hin, in das sich Individuen leicht verstricken. Diese Hinweise schaffen eine Atmosphäre, die an die Klarheit und Prägnanz der Lyrik erinnert. In einer Zeit, in der Unklarheit vorherrscht, werden seine Texte, geschult an der Brillanz von Karl Kraus und dem Witz von Johann Nestroy, zu Wegweisern der Lauterkeit.

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Im Machtgehege, Michael Guttenbrunner

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
Einband
(Hardcover)
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Titel
Im Machtgehege
Untertitel
Werkausgabe 1 edition pen Bd. 40
Sprache
Deutsch
Verlag
Löcker
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Hardcover
Seitenzahl
400
ISBN10
3854097921
ISBN13
9783854097921
Reihe
Beschreibung
Zum ersten Mal sind alle Bände „Im Machtgehege“ in einer vollständigen Ausgabe erhältlich, die den Auftakt einer Werkausgabe bildet und Michael Guttenbrunners Texte übersichtlich zugänglich macht. Das komplexe Prosa-Werk, dessen erster Band 1976 erschien und das bis zu Guttenbrunners Tod 1994 auf acht Bände anwuchs, stellt den zentralen Arbeitsschwerpunkt des Autors dar. Guttenbrunner entwickelte sich mit diesem vielschichtigen Werk zu einem bedeutenden literarischen Chronisten der Zeitgeschichte, indem er präzise zwischen Verantwortung und Mitläufertum sowie Widerstand und Fügung unterschied. Seine Prosastücke, oft nur etwas länger als eine halbe Seite, sind „in der Sprache gehauen und gestochen“. Anbiederung war ihm fremd, was ihm viele Gegner einbrachte. Der Schlüsselbegriff für die Prosaminiaturen ist das „Machtgehege“, in dem Menschen festgehalten werden. Guttenbrunner thematisierte zeitlebens die politische, religiöse und ideologische Unmündigkeit des Menschen und wies unermüdlich auf das Gestrüpp hin, in das sich Individuen leicht verstricken. Diese Hinweise schaffen eine Atmosphäre, die an die Klarheit und Prägnanz der Lyrik erinnert. In einer Zeit, in der Unklarheit vorherrscht, werden seine Texte, geschult an der Brillanz von Karl Kraus und dem Witz von Johann Nestroy, zu Wegweisern der Lauterkeit.