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"Christen und Gewürze"

Konfrontation und Interaktion kolonialer und indigener Christentumsvarianten

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  • 298 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Im Jahr 1498 „entdeckten“ die Portugiesen den Seeweg von Europa nach Indien und gaben an, auf der Suche nach „Christen und Gewürzen“ zu sein. Sie landeten zufällig in einem Teil Indiens, wo eine alte christliche Gemeinschaft, die Thomaschristen, existierte. Diese Episode verdeutlicht, dass es bei Mission und Kolonialismus nicht nur um die Begegnung mit außerchristlichen Kulturen geht, sondern auch um die Interaktion zwischen westlichen und einheimischen christlichen Traditionen. Der Band analysiert solche Begegnungen in verschiedenen Regionen, darunter Indien (15. Jh.), Äthiopien (16./17. Jh.), Kongo (18. Jh.), Ceylon (17./18. Jh.), Uganda (19./20. Jh.) und Brasilien (19. Jh.). Zudem werden neuere indigene Bewegungen, wie die unabhängigen Kirchen Afrikas und die Taiping-Bewegung in China, sowie übergreifende Entwicklungen, wie das europäische Interesse an Asien, untersucht. Der Herausgeber Dr. Klaus Koschorke, Professor für Kirchengeschichte an der Universität München, leitet diese neue Reihe, die das wachsende Gewicht außereuropäischer Kirchen in der globalen Ökumene reflektiert. Sie erweitert die klassische Kirchengeschichtsschreibung und fördert den Dialog mit etablierten Disziplinen wie der Kolonialgeschichte und Regionalwissenschaften.

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"Christen und Gewürze", Klaus Koschorke

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Erscheinungsdatum
1998
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Titel
"Christen und Gewürze"
Untertitel
Konfrontation und Interaktion kolonialer und indigener Christentumsvarianten
Autor*innen
Klaus Koschorke
Erscheinungsdatum
1998
Seitenzahl
298
ISBN10
3525559607
ISBN13
9783525559604
Reihe
Beschreibung
Im Jahr 1498 „entdeckten“ die Portugiesen den Seeweg von Europa nach Indien und gaben an, auf der Suche nach „Christen und Gewürzen“ zu sein. Sie landeten zufällig in einem Teil Indiens, wo eine alte christliche Gemeinschaft, die Thomaschristen, existierte. Diese Episode verdeutlicht, dass es bei Mission und Kolonialismus nicht nur um die Begegnung mit außerchristlichen Kulturen geht, sondern auch um die Interaktion zwischen westlichen und einheimischen christlichen Traditionen. Der Band analysiert solche Begegnungen in verschiedenen Regionen, darunter Indien (15. Jh.), Äthiopien (16./17. Jh.), Kongo (18. Jh.), Ceylon (17./18. Jh.), Uganda (19./20. Jh.) und Brasilien (19. Jh.). Zudem werden neuere indigene Bewegungen, wie die unabhängigen Kirchen Afrikas und die Taiping-Bewegung in China, sowie übergreifende Entwicklungen, wie das europäische Interesse an Asien, untersucht. Der Herausgeber Dr. Klaus Koschorke, Professor für Kirchengeschichte an der Universität München, leitet diese neue Reihe, die das wachsende Gewicht außereuropäischer Kirchen in der globalen Ökumene reflektiert. Sie erweitert die klassische Kirchengeschichtsschreibung und fördert den Dialog mit etablierten Disziplinen wie der Kolonialgeschichte und Regionalwissenschaften.