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Friedenauer Geschäfte

1900 bis 1914 ; ein Bilderbuch

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  • 132 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Dieses Buch ist all den Photographen gewidmet, den professionellen wie den Amateuren, die damals mit Kamera und Stativ durch die Straßen gezogen sind. Ihre Aufnahmen zeigen keine Sehenswürdigkeiten im üblichen Sinn, es sind weder spektakuläre Ereignisse noch berühmte Persönlichkeiten darauf zu sehen. Das Alltägliche wird hier zum Besonderen: Die stille, von Kastanienbäumen beschattete Berliner Vorortstraße, die vielgestaltigen Fassaden der Villen und Mietwohnhäuser mit ihren liebevoll angelegten Vorgärten und schmiedeeisernen Gitterzäunen, die Friedenauer beim Einkaufen oder vor ihrem Wohnhaus photographiert, der stolze Ladenbesitzer mit seinen Angestellten, das bescheidene, fast ärmlich anmutende Familienunternehmen, ein Mädchen, das am Rande des Marktes aus alten Zeitungen Tüten faltet, oder der eitle Max Flieg aus der Rheinstraße 47, der unter der Woche wohl kaum eine Stehbierhalle ausläßt und auch schon mal sonntags bei Preuss in der Beckerstraße im Türrahmen zusammengesunken ist. Fast immer blicken die hier abgebildeten Menschen direkt in die Kamera und schauen so aus einer unwiederbringlichen Vergangenheit zu uns herüber – erwidern wir diesen Blick, wird längst Vergessenes mit neuem Leben erfüllt.

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Friedenauer Geschäfte, Hermann Ebling

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
Einband
(Hardcover)
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Titel
Friedenauer Geschäfte
Untertitel
1900 bis 1914 ; ein Bilderbuch
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hermann Ebling
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
132
ISBN10
3981124243
ISBN13
9783981124248
Reihe
Beschreibung
Dieses Buch ist all den Photographen gewidmet, den professionellen wie den Amateuren, die damals mit Kamera und Stativ durch die Straßen gezogen sind. Ihre Aufnahmen zeigen keine Sehenswürdigkeiten im üblichen Sinn, es sind weder spektakuläre Ereignisse noch berühmte Persönlichkeiten darauf zu sehen. Das Alltägliche wird hier zum Besonderen: Die stille, von Kastanienbäumen beschattete Berliner Vorortstraße, die vielgestaltigen Fassaden der Villen und Mietwohnhäuser mit ihren liebevoll angelegten Vorgärten und schmiedeeisernen Gitterzäunen, die Friedenauer beim Einkaufen oder vor ihrem Wohnhaus photographiert, der stolze Ladenbesitzer mit seinen Angestellten, das bescheidene, fast ärmlich anmutende Familienunternehmen, ein Mädchen, das am Rande des Marktes aus alten Zeitungen Tüten faltet, oder der eitle Max Flieg aus der Rheinstraße 47, der unter der Woche wohl kaum eine Stehbierhalle ausläßt und auch schon mal sonntags bei Preuss in der Beckerstraße im Türrahmen zusammengesunken ist. Fast immer blicken die hier abgebildeten Menschen direkt in die Kamera und schauen so aus einer unwiederbringlichen Vergangenheit zu uns herüber – erwidern wir diesen Blick, wird längst Vergessenes mit neuem Leben erfüllt.