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»Cancel Culture« – Ende der Aufklärung?

Ein Plädoyer für eigenständiges Denken | Aktualisierte Neuausgabe: Julian Nida-Rümelin analysiert die Kultur der Zensur, Absagen und Löschungen

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  • 192 Seiten
  • 7 Lesestunden

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<strong>Wo endet Toleranz, wo beginnt Cancel Culture?</strong> <strong>»Cancel Culture« </strong>ist ein <strong>Reizwort</strong>, an dem sich die Geister scheiden: Die einen praktizieren Cancel Culture und weisen entrüstet zurück, dass es sich dabei um eine<strong> Form der Zensur</strong> handelt – schließlich könnten nur Staaten Zensur ausüben. Die anderen – meist politisch eher konservativ oder auch rechtslibertär – sehen in der Cancel Culture eine große <strong>Gefahr für die Demokratie</strong> und verteidigen das freie Wort gegen die <strong>»Sprachpolizei«</strong> des linksliberalen Mainstreams. Julian Nida-Rümelin nimmt das Phänomen Cancel Culture zum <strong>Ausgangspunkt einer tiefer gehenden Analyse</strong>. Tatsächlich ist die Praxis, unliebsame Meinungen zum Schweigen zu bringen, uralt. Sie prägt in unterschiedlichen Formen das politische und gesellschaftliche Leben in den meisten Kulturen zu fast allen Zeiten. Wenn man sich gegen diese <strong>Praxis der Verfolgung Andersdenkender</strong> wendet, verteidigt man die <strong>Demokratie als ein Projekt der Aufklärung</strong>. Aber was genau ist mit diesem Projekt gemeint? Welche Rolle spielen dabei <strong>Pluralität </strong>und <strong>politische Urteilskraft</strong>? Und was ist politische Urteilskraft? Die <strong>Verteidigung von Humanismus und Aufklärung</strong> gegen <strong>Intoleranz</strong>, <strong>Ignoranz</strong>, <strong>Hetze </strong>und <strong>Diskursverweigerung </strong>ist erforderlich, um die <strong>Demokratie zu bewahren</strong> und zu <strong>stärken</strong>. Dieses Buch versteht sich als Beitrag dazu. »Dieser <strong>nüchtern-analytische Blick ist</strong> – trotz wenigen zugespitzt formulierten Passagen, die aber nicht polemisch wirken – eine <strong>wohltuende Abwechslung </strong>in der oft <strong>emotional aufgeladenen Debatte</strong>.« SWR 2 »lesenswert Kritik« »<strong>Empfehlenswertes Buch</strong>« Das Parlament

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»Cancel Culture« – Ende der Aufklärung?, Julian Nida-Rümelin

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
Einband
(Paperback),
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Titel
»Cancel Culture« – Ende der Aufklärung?
Untertitel
Ein Plädoyer für eigenständiges Denken | Aktualisierte Neuausgabe: Julian Nida-Rümelin analysiert die Kultur der Zensur, Absagen und Löschungen
Sprache
Deutsch
Verlag
Piper
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Paperback
Seitenzahl
192
ISBN10
3492321194
ISBN13
9783492321198
Reihe
Beschreibung
<strong>Wo endet Toleranz, wo beginnt Cancel Culture?</strong> <strong>»Cancel Culture« </strong>ist ein <strong>Reizwort</strong>, an dem sich die Geister scheiden: Die einen praktizieren Cancel Culture und weisen entrüstet zurück, dass es sich dabei um eine<strong> Form der Zensur</strong> handelt – schließlich könnten nur Staaten Zensur ausüben. Die anderen – meist politisch eher konservativ oder auch rechtslibertär – sehen in der Cancel Culture eine große <strong>Gefahr für die Demokratie</strong> und verteidigen das freie Wort gegen die <strong>»Sprachpolizei«</strong> des linksliberalen Mainstreams. Julian Nida-Rümelin nimmt das Phänomen Cancel Culture zum <strong>Ausgangspunkt einer tiefer gehenden Analyse</strong>. Tatsächlich ist die Praxis, unliebsame Meinungen zum Schweigen zu bringen, uralt. Sie prägt in unterschiedlichen Formen das politische und gesellschaftliche Leben in den meisten Kulturen zu fast allen Zeiten. Wenn man sich gegen diese <strong>Praxis der Verfolgung Andersdenkender</strong> wendet, verteidigt man die <strong>Demokratie als ein Projekt der Aufklärung</strong>. Aber was genau ist mit diesem Projekt gemeint? Welche Rolle spielen dabei <strong>Pluralität </strong>und <strong>politische Urteilskraft</strong>? Und was ist politische Urteilskraft? Die <strong>Verteidigung von Humanismus und Aufklärung</strong> gegen <strong>Intoleranz</strong>, <strong>Ignoranz</strong>, <strong>Hetze </strong>und <strong>Diskursverweigerung </strong>ist erforderlich, um die <strong>Demokratie zu bewahren</strong> und zu <strong>stärken</strong>. Dieses Buch versteht sich als Beitrag dazu. »Dieser <strong>nüchtern-analytische Blick ist</strong> – trotz wenigen zugespitzt formulierten Passagen, die aber nicht polemisch wirken – eine <strong>wohltuende Abwechslung </strong>in der oft <strong>emotional aufgeladenen Debatte</strong>.« SWR 2 »lesenswert Kritik« »<strong>Empfehlenswertes Buch</strong>« Das Parlament