Bookbot

Identität im Zwielicht

Perspektiven für eine offene Gesellschaft

Autor*innen

Mehr zum Buch

In der Medienöffentlichkeit ist Identitätspolitik zum Kampfbegriff geworden. Als Verbalkeule dient er nicht zum Verständnis von Minderheiten, sondern schürt Emotionen. Dieses Buch möchte zur Versachlichung der Identitätsdebatten beitragen. Es benennt die Potenziale für einen Pluralismus der Identitäten ohne Diffamierungen und zeigt zugleich ihre Grenzen auf. So plädiert Scheller für eine Politik der Potenzialität. Der Liberalismus muss neu überdacht werden und die Möglichkeit des Individuums, sich immer wieder neu zu entwerfen, gegeben sein. Denn wenn über dem Geschäft des Identifizierens harter Realitäten vergessen wird, dass Menschen auch eigensinnige, schöpferische Wesen sind, dann gilt: keine Identifikation ohne Imagination. "Was an Schellers Essay in besonderer Weise überzeugt, ist zweierlei: zum einen, dass er nicht in der Diskurskritik verharrt, sondern für eine konstruktive Weiterentwicklung der - oft von verhärteten Fronten geprägten - Debatte eintritt. Zum anderen, dass sein Gegenentwurf sich nicht lediglich als ein beliebiger Ausfluss der eigenen Meinungsfreudigkeit liest, sondern dass der Autor seine spezifische Fachexpertise als Kunsthistoriker fruchtbar macht“ (NZZ).

Buchkauf

Identität im Zwielicht, Jörg Scheller

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Identität im Zwielicht
Untertitel
Perspektiven für eine offene Gesellschaft
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jörg Scheller
Erscheinungsdatum
2021
ISBN10
3742507842
ISBN13
9783742507846
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
In der Medienöffentlichkeit ist Identitätspolitik zum Kampfbegriff geworden. Als Verbalkeule dient er nicht zum Verständnis von Minderheiten, sondern schürt Emotionen. Dieses Buch möchte zur Versachlichung der Identitätsdebatten beitragen. Es benennt die Potenziale für einen Pluralismus der Identitäten ohne Diffamierungen und zeigt zugleich ihre Grenzen auf. So plädiert Scheller für eine Politik der Potenzialität. Der Liberalismus muss neu überdacht werden und die Möglichkeit des Individuums, sich immer wieder neu zu entwerfen, gegeben sein. Denn wenn über dem Geschäft des Identifizierens harter Realitäten vergessen wird, dass Menschen auch eigensinnige, schöpferische Wesen sind, dann gilt: keine Identifikation ohne Imagination. "Was an Schellers Essay in besonderer Weise überzeugt, ist zweierlei: zum einen, dass er nicht in der Diskurskritik verharrt, sondern für eine konstruktive Weiterentwicklung der - oft von verhärteten Fronten geprägten - Debatte eintritt. Zum anderen, dass sein Gegenentwurf sich nicht lediglich als ein beliebiger Ausfluss der eigenen Meinungsfreudigkeit liest, sondern dass der Autor seine spezifische Fachexpertise als Kunsthistoriker fruchtbar macht“ (NZZ).