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Das Kaiserreich

Diese Serie taucht tief in die deutsche Gesellschaft und Politik an der Wende zum 20. Jahrhundert ein. Anhand des Aufstiegs und Falls ehrgeiziger, aber moralisch kompromittierter Charaktere deckt sie den Heuchelei und Machtrausch auf, der die kaiserliche Ära prägte. Es ist eine scharfe Satire und ein eindringliches Gesellschaftsdrama, das die Natur von Autorität, Konformität und hohler Ambition erforscht.

Die Armen
Der Untertan

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. 1

    Der Untertan

    • 363 Seiten
    • 13 Lesestunden
    3,6(3914)Abgeben

    Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Nach oben buckeln und nach unten treten: Natürlich kann man den ›Untertan‹ als brillante Satire auf eine hinter uns liegende Zeit lesen, als hellsichtige Studie über die Vorgeschichte des Nationalsozialismus, als großartiges Zeugnis eines Autors und Demokraten, der mit seiner Hauptfigur den Inbegriff des autoritätsgläubigen Spießers dargestellt hat. Das Buckeln und Treten aber ist auch heute weit verbreitet. Und auch wenn es sich vor allem in Wohnzimmern und Büros abspielt, kann man von Heinrich Mann lernen, wie politisch dieses scheinbar so Private ist.

    Der Untertan
  2. 2

    Die Armen

    Roman

    • 308 Seiten
    • 11 Lesestunden
    3,0(19)Abgeben

    "Die Armen" ist ein Roman von Heinrich Mann. Der Text wurde im Sommer 1916 in Oberbayern konzipiert, bis zum April 1917 in München geschrieben und erschien im August desselben Jahres. Der Roman handelt 1913 und 1914 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs. Diederich Heßling, Großindustrieller in Gausenfeld, beutet in seiner Papierfabrik die Arbeiter aus. Der junge Arbeiter Karl Balrich hält - seiner Ansicht nach - den Beweis in der Hand, dass er der Besitzer eines Teils von Heßlings Vermögen ist. Balrich will sich sein Recht selbst schaffen, indem er später einmal als Anwalt gegen Heßling prozessiert, um ihn wenigstens teilweise zu enteignen. In einem ersten Schritt bereitet sich Balrich auf das Abitur vor, um Jura zu studieren. Balrich wird kein Jurist, sondern zieht als einer der ersten deutschen Arbeiter mit fliegenden Fahnen gegen Frankreich ins Feld.

    Die Armen