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Der Raj-Zyklus

Diese epische Saga, die im Indien der letzten Tage des Britischen Empires angesiedelt ist, befasst sich mit komplexen Beziehungen, politischen Spannungen und persönlichen Tragödien. Die Serie taucht ein in den Zusammenprall der Kulturen, moralische Zwickmühlen und leidenschaftliche Konflikte, die Individuen und die Gesellschaft prägen. Sie bietet einen tiefen Einblick in die Dämmerung des Kolonialismus und seine Auswirkungen auf die Leben der Betroffenen. Dies ist eine Geschichte über Liebe, Verrat und die Suche nach Identität in turbulenten Zeiten.

Nachspiel
Die Verteilung der Beute
Die Türme des Schweigens
Der Skorpion
Das Juwel in der Krone

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Das Juwel in der Krone

    • 526 Seiten
    • 19 Lesestunden

    Das Juwel in der Krone, der erste Band des Raj-Quartetts, beginnt im Jahr 1942, als die Briten sowohl vor einer japanischen Invasion als auch vor indischen Unabhängigkeitsforderungen Angst haben. In der Nacht, nachdem die indische Kongresspartei beschließt, Gandhi zu unterstützen, brechen Unruhen aus. Ein ehrgeiziger Polizeisergeant verhaftet einen jungen Inder wegen der angeblichen Vergewaltigung der Frau, die sie beide lieben.

    Das Juwel in der Krone1
    4,2
  2. Der Skorpion

    • 608 Seiten
    • 22 Lesestunden

    In "Der Skorpion" entführt Scott den Leser in sein Epos über Indien am Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit Kraft und Subtilität rekreiert er sowohl private Ambitionen und Perversionen als auch die Politik eines gesamten Subkontinents an einem Wendepunkt der Geschichte. Wie der Skorpion, der von einem Feuerkreis umgeben ist, sich selbst zu Tode sticht, so beschleunigt das britische Raj seine eigene Zerstörung, als es von den Flammen der indischen Unabhängigkeit bedroht wird. Brutale Repression und Inhaftierung der indischen Führer können den Ruf nach Selbstverwaltung nicht ersticken. Inmitten des Chaos ziehen sich die englischen Laytons aus einer Welt zurück, die sie nicht mehr kennen, um Trost in Verleugnung, Alkohol und Wahnsinn zu suchen.

    Der Skorpion2
    4,2
  3. Die Türme des Schweigens

    • 574 Seiten
    • 21 Lesestunden

    1939, Indien ist auf dem unruhigen und blutigen Weg in die Unabhängigkeit. Nur schwer können sich die britischen Sahibs und indischen Maharadschas an den ihnen drohenden Macht- und Prestigeverlust gewöhnen. Die Offizierswitwe Mabel Layton und ihre Enkelinnen Sarah und Susan haben sich wie so viele andere vor den politischen Umwälzungen in die Abgeschiedenheit der Berge geflüchtet. Mit immer brüchiger werdender Nonchalance pflegen sie dort ihren gewohnten Lebensstil. Diese scheinbare Idylle zerbricht völlig, als eines Tages Hauptmann Merrick auftaucht. Mit geheimnisumrankter Vergangenheit, aber hochdekorietrt, erweckt sein Erscheinen Mißtrauen und Bewunderung. "Die Türme des Schweigens" sind eine Familiensaga, das facettenreiche Gesellschaftportrait einer ganzen Epoche - und ein farbenprächtiger Reigen über zwei einander in Liebe und Gewalt verbundene Völker.

    Die Türme des Schweigens3
    4,4
  4. Die Verteilung der Beute

    • 732 Seiten
    • 26 Lesestunden

    Der britische Raj in Indien steht vor seinem Ende. Der Fall des Imperiums markiert sowohl das Ende einer Ära als auch den Beginn einer neuen. Für Hindus und Muslime signalisiert die politische Realität unvermeidliche Nachkriegsreklamationen und zukünftige territoriale Streitigkeiten. Für Guy Perron, Feldwebel und Historiker, sind diese letzten Tage eine Zeit der Reflexion über das Erbe, das die Briten in Indien hinterlassen haben. Und für die britischen Familien, die noch in Indien leben, müssen Entscheidungen über ihre Zukunft getroffen und endgültige Abschiede genommen werden, alles vor dem Hintergrund einer der turbulentesten Phasen sozialen Wandels, die die Welt je erlebt hat.

    Die Verteilung der Beute4
    4,5
  5. Nachspiel

    • 343 Seiten
    • 13 Lesestunden

    "Die, die geblieben sind" ist eine Art Epilog zum "Anglo-Indischen Quartett". Der Roman erzählt die Geschichte des pensionierten britischen Oberst Tuskers Smalleya und seiner Frau Lucy, die Indien nach der Unabhängigkeit nicht verlassen haben. Der Autor skizziert mit Humor und Ironie die Charaktere der Hauptfiguren sowie der indischen Menschen in ihrem Umfeld und schafft eine Galerie von oft komischen, manchmal sogar karikaturhaften Figuren. Gleichzeitig berührt er lyrische Aspekte, indem er das gelangweilte, streitende Ehepaar älterer Menschen beschreibt, dessen tiefes Gefühl trotz gegenseitiger Vorwürfe in den gemeinsam verbrachten Jahren gewachsen ist. Der Roman "Die, die geblieben sind" wurde von vielen Kritikern als das beste Werk von Scott angesehen und erhielt 1919 den Booker Prize.

    Nachspiel5
    3,9