Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Die Blume der Wüste

Diese Serie verfolgt die unglaubliche Lebensgeschichte einer Frau, die aus der afrikanischen Wüste auf die weltweiten Laufstege gelangte. Sie beschreibt ihren Kampf gegen Traditionen, ihre Flucht vor einer Zwangsheirat und ihren beschwerlichen Weg zu Freiheit und Unabhängigkeit. Die Geschichten sind voller Mut, Zähigkeit und der Kraft des menschlichen Geistes angesichts des widrigen Schicksals. Es ist eine inspirierende Erzählung über die Überwindung von Hindernissen und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt.

Nomadentochter
Wüstenblume

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Wüstenblume

    • 280 Seiten
    • 10 Lesestunden

    Das Leben der aus Somalia stammenden Waris Dirie, beschrieben in ihrer Autobiographie, gleicht einem modernen Märchen vor exotischer Kulisse, geprägt von Grausamkeit und Gewalt, aber auch einem Happy-End. Waris wird in der Wüste Afrikas geboren und wächst in einem Nomadenstamm auf, der ständig um das Überleben kämpft. Ihr erstes traumatisches Erlebnis ist die Beschneidung im Alter von fünf Jahren. Mit vierzehn Jahren will ihr Vater sie zwingen, einen viel älteren Mann zu heiraten. Um diesem Schicksal zu entkommen, rebelliert sie und flieht nach Mogadischu. Dort erhält sie die Möglichkeit, als Dienstmädchen für den somalischen Botschafter, einen Verwandten ihrer Mutter, nach London zu reisen. Mit viel Schlitzohrigkeit gelingt es ihr, in London zu bleiben, nachdem ihr Onkel zurück nach Somalia berufen wird. Ihre amüsanten Überlebensstrategien führen dazu, dass sie britische Bürgerin wird. Ein Fotograf entdeckt sie und bittet zwei Jahre lang um Erlaubnis, sie zu fotografieren. Durch ihre enorme Zähigkeit, die sie als Nomadenmädchen erlernt hat, wird sie zu einem der Topmodels der Branche. Heute setzt sie sich als UNO-Sonderbotschafterin gegen die Genitalverstümmelung von Frauen ein, die sie selbst erlebt hat.

    Wüstenblume1
    4,2
  2. Waris Dirie wurde in der afrikanischen Wüste geboren – und sie ist ihr Leben lang eine Nomadin geblieben. Ihre Arbeit als Topmodel und ihr Engagement für Menschenrechte machten sie in der ganzen Welt berühmt, doch sie ist eine Getriebene, die zwischen den Kulturen steht. Ihr neues Buch handelt von ihrem Doppelleben in ihrer neuen »weißen Heimat« – wo sie einerseits gefeiert wird, andererseits aber eine Fremde ist, die im Alltag allein wegen ihrer Hautfarbe von Taxifahrern abgewiesen und von Männern als Freiwild betrachtet wird.Als ihr Sohn Leon auf die Welt kommt, wird Waris Dirie ihre Zerrissenheit und Heimatlosigkeit schmerzlich bewusst. Und sie beschließt, ihrem Kind das zu geben, was sie selbst schon lange nicht mehr kennt: eine wirkliche Heimat.

    Nomadentochter2
    3,9