Vishnu, der große Welterhalter, ist nicht nur einer der höchsten Götter des Hinduismus. Vishnu heißt auch der alte Mann, der auf einem Treppenabsatz in einem Mietshaus in Bombay lebt und von den anderen Bewohnern geduldet wird. Doch nun ist für ihn die Zeit gekommen zu gehen, und er begibt sich auf seine letzte große Reise. In einem Feuerwerk von Bildern, Farben und Gerüchen erinnert er sich an sein Leben, an seine Mutter, an die schöne Padmini, an all die Legenden über den Gott mit seinem Namen. Und währenddessen geht das Leben im Haus seinen ganz normalen, turbulenten Gang. Ausgezeichnet mit der „Corine“.
Die Hindu-Götter Reihe
Diese Serie taucht tief in die reiche Welt der hinduistischen Mythologie ein, verwoben mit dem lebendigen Puls des indischen Lebens. Mit einer Mischung aus Humor, Farbe und scharfer Beobachtung fängt sie den Geist Indiens ein und verwebt menschliche Dramen mit göttlichen Erzählungen. Entdecken Sie Themen wie Reinkarnation, die Suche nach dem Sinn und die Komplexität von Beziehungen, alles vor einem Hintergrund, wo das Außergewöhnliche auf das Gewöhnliche trifft. Diese Geschichten bieten eine einzigartige Perspektive auf die Existenz, in der Götter und Sterbliche dieselbe Bühne teilen.



Empfohlene Lesereihenfolge
Zwischen Tradition und Moderne: Der Roman einer Frau, die in einer Männerwelt ihren Weg gehen muss. Manil Suris zweiter Roman erzählt von Meera, die für ihre Liebe alles opfert und deren Leben den Weg Indiens von der Unabhängigkeit bis heute begleitet. Mit 17 verliebt sich Meera unsterblich in Dev, den Gewinner eines Gesangswettbewerbs. Ihre leidenschaftliche Hingabe führt dazu, dass sie gegen den Willen ihrer Familie heiratet und in die konservative Welt von Devs mittelloser Familie eintaucht. Schnell erkennt Meera, dass Frauen im neu unabhängigen Indien wenig zu sagen haben. Nach dem Umzug nach Bombay, wo Dev seine Sängerkarriere verwirklichen möchte, sieht sie, wie seine Selbstachtung mit jeder Niederlage schwindet. Trotz der Befreiung von den Anforderungen seiner Familie leidet ihre Beziehung. Erst als Meera einen Sohn, Ashvin, zur Welt bringt, findet sie Erfüllung. Ihre gesamte Liebe gilt Ashvin, der ihr Glück bringt und sie an eine alte Hindu-Legende erinnert: Shiva, der Gott des Tanzes und der Zerstörung, ließ seine Frau Parvati oft allein, bis sie sich selbst einen Sohn erschuf, der sie mehr liebte als jeder zuvor.
Armed only with a pomegranate, Sarita ventures into the empty streets of Mumbai, on the eve of its threatened nuclear annihilation. She is looking for her physicist husband Karun, who has been missing for over a fortnight. She is soon joined on her quest by Jaz - cocky, handsome, Muslim, gay, and in search of his own lover. Together they traverse the surreal landscape of a dystopia rife with absurdity, and are inexorably drawn to the patron goddess Devi ma, the supposed saviour of the city. Groundbreaking and multilayered, The City of Devi is a fearlessly provocative tale of three individuals balancing on the sharp edge of fate.