John Keegan hat für unsere Generation ein Standardwerk zum Ersten Weltkrieg vorgelegt. Es zeigt neben dem militärischen Geschehen auf, welche Entwicklungen in Technik und Wissenschaft, in der Kunst, in Ökonomie und Soziologie dieser Krieg befördert hat, zu einem Preis allerdings, den niemand wird je beziffern können. Plastisch, detailliert und voller Anteilnahme schildert Keegan den Kriegsverlauf an allen Fronten. Große Politik spiegelt sich für den Autor am besten im Schützengraben. Wie in seinen anderen bahnbrechenden Werken zur Militärgeschichte stellt er den Zusammenhang her zwischen dem Einzelnen und dem Allgemeinen, zwischen Gestern und Heute, zwischen Kultur und Barbarei des Krieges.
Die Weltkriege Reihe
Diese Serie bietet eine detaillierte und aufschlussreiche Erkundung der verheerendsten Konflikte des 20. Jahrhunderts. Sie beleuchtet nicht nur militärische Aspekte und entscheidende Schlachten, sondern auch die tiefgreifenden sozialen, politischen und kulturellen Auswirkungen, die diese Kriege auf die Welt hatten. Mit Schwerpunkt auf dem menschlichen Element und komplexer Analyse von Ereignissen liefert sie ein authentisches Porträt einer Ära, die die moderne Geschichte für immer veränderte.


Empfohlene Lesereihenfolge
Der Zweite Weltkrieg
- 896 Seiten
- 32 Lesestunden
Sir John Keegan (1934–2012) gilt als einer der bedeutendsten Militärhistoriker unserer Zeit. Er lehrte viele Jahre an der Royal Military Academy Sandhurst und hat zahlreiche Bücher verfasst. Nicht wenige davon sind Standardwerke, so etwa «Der Zweite Weltkrieg» (1989), «Die Kultur des Krieges» (1995), «Die Maske des Feldherrn» (1997) und «Der Erste Weltkrieg» (2000). Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u. a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt.