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Ich wollte Hosen

Diese Serie taucht tief in die sizilianische Gesellschaft ein und deckt die rohen Realitäten patriarchalischer Unterdrückung und weiblicher Emanzipation auf. Mit einer kühnen Erzählstimme durchdringt sie die Oberfläche der Tradition und enthüllt den Kampf um persönliche Freiheit in einer Welt, die von alten Bräuchen geprägt ist. Es ist eine eindringliche Erkundung des Findens der eigenen Stimme und des Kampfes um Rechte in einer konservativen Landschaft.

Ich wollte Hosen 2
Ich wollte Hosen

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Ich wollte Hosen

    • 126 Seiten
    • 5 Lesestunden

    Die literarische Entdeckung 1989 in Italien heißt zweifellos Lara Cardella. Wenige Wochen nach Auslieferung ihres Erstlings Ich wollte Hosen (Volevo i pantaloni) schob sich das Buch auf Platz eins der italienischen Bestseller-Liste und behauptete monatelang diese Position. Es ist das sensationellste Debüt einer jungen Autorin seit Françoise Sagans Bonjour tristesse. Inzwischen wurde das Buch so-gar verfilmt. Lara Cardella beschreibt exemplarisch den sizilianischen Macho und die Ausbeutung und Unterdrückung der (sizilianischen) Frau. Sie zeichnet die archaischen und derben Bräuche ihrer Heimat nach - und kam dadurch in große Schwierigkeiten: Ihrem Vater, Versicherungsvertreter, blieben plötzlich die Kunden weg; die Mutter, Stationsschwester in einem Krankenhaus, mußte sich von ihrer Stelle beurlauben lassen, die jüngere Schwester die Schule wechseln. Sogar der Bürgermeister ihrer Heimatstadt Licata trat zurück. Denn Lara Cardella hatte, plötzlich eine landesweite Berühmtheit, während einer Fernseh-Talkshow publik gemacht, daß eine jahrelang versprochen gewesene Gemeindebibliothek nie zustande gekommen war, desgleichen öffnete ein seit Jahren angekündigtes Familienberatungszentrum niemals seine Pforten. Beide Einrichtungen existieren inzwischen.

    Ich wollte Hosen1
    3,4