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Indien-Trilogie

Diese Trilogie taucht durch die Augen eines Nobelpreisträgers in die komplexe Welt des postkolonialen Indiens ein. Sie erforscht kulturelle Identitäten, historische Hinterlassenschaften und persönliche Reisen in einem Land der Widersprüche. Die Leser erwartet tiefgründige Einblicke und ein reiches Geflecht menschlicher Erfahrungen.

Indien - Land des Aufruhrs
India
Land der Finsternis

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. 1

    Land der Finsternis

    • 350 Seiten
    • 13 Lesestunden
    3,6(45)Abgeben

    Der in England lebende Autor V. S. Naipaul unternahm eine Reise nach Indien, die Heimat seiner Vorfahren. Je weiter er in das Riesenland vordrang, je besser er es kennenlernte, desto tiefer wurde er sich seiner Fremdheit bewußt. Seine Analyse: Die gebildeten Schichten des Landes haben die westlichen Wertmaßstäbe kritiklos übernommen, während zugleich traditionelle Konzepte weitergepflegt wurden, so daß die indische Gesellschaft insgesamt an einer Art Schizophrenie krankt. Der Rückflug nach London wird für Naipaul zur Flucht.

    Land der Finsternis
  2. 2

    India

    A Wounded Civilization

    • 161 Seiten
    • 6 Lesestunden
    3,6(36)Abgeben

    A penetrating survey of this tormented continent by one of the literary heavyweights of our age

    India
  3. 3

    V. S. Naipaul ist ein Chronist Indiens, in drei großen Reisen ergründete er das Land. Die erste im Jahr 1962 verlief zutiefst verstörend, denn er, der ewig Heimatlose, der in Trinidad aufgewachsen war und in London lebt, ging unter in den Massen und blieb doch fremd. Erst 1975 kehrte Naipaul in die Welt der Brahmanen, des komplizierten Kastenwesen, der Ashrams, der Armut der Dörfer und der überwältigenden Erfahrung der Städte Bombay, Delhi und Kalkutta zurück. Die Erfahrungen dieser Reise machten ihn zu einem scharfen Kritiker der politischen Verhältnisse. Die dritte Reise 1990 schließlich ermöglichte ihm eine intensive Begegnung mit den Menschen vor Ort, die er ausführlich in diesem Buch zu Wort kommen läßt. In dem aktuellen Vorwort zu dieser Ausgabe schreibt der Autor: »Als Schriftsteller, als ein freier Mann wußte ich, als ich dieses Buch schrieb, mehr über Indien als so mancher Inder, gebunden an Familie und Arbeit ... Mir schwebte ein Panorama Indiens vor, eine Beschreibung, die ahnen ließ, was in den nächsten zwanzig, dreißig Jahren dort passieren würde.«

    Indien - Land des Aufruhrs