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Kay Farrow

Diese Serie begleitet eine farbenblinde Fotografin, die die Welt ausschließlich in Grautönen wahrnimmt. Sie meidet das Tageslicht und findet Zuflucht in der Nacht, wo ihre scharfe Sicht zum Tragen kommt. Sie wird zur nächtlichen Beobachterin der schattigen Winkel der Stadt und fängt die rohe Schönheit des Untergrunds mit ihrer Linse ein. Als jedoch ein Mord an ihrem Freund ihre Welt auf den Kopf stellt, muss sie ihre Beobachterrolle aufgeben und zur aktiven Ermittlerin werden, um die Wahrheit in einer gefährlichen Welt aufzudecken, die sie einst nur dokumentierte.

Geh nicht zurück
Farben der Nacht

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Farben der Nacht

    • 431 Seiten
    • 16 Lesestunden

    Kay Farrow sieht die Welt in Schwarzweiß -- buchstäblich. Sie leidet an Achromatopsie und ist daher völlig farbenblind. Sie meidet das Tageslicht und die Blindheit, die es für sie mit sich bringt, im Austausch gegen den Schutz der Nacht. Mit ihrer katzengleichen Nachtsichtigkeit durchstreift sie die zwielichtigen Gegenden von San Francisco und fängt eindringlich-schöne Bilder dieser nächtlichen Welt ein, die ihr helfen, sich als Fotografin zu etablieren. Ihr Lieblingssujet ist ein junger, hübscher Callboy, mit dem sie sich anfreundet. Doch als der einem brutalen Mord zum Opfer fällt, wird sie mehr und mehr von der Fotografin zur besessenen Detektivin. Entschlossen, den Mörder zu finden, taucht Kay in eine gefährliche Unterwelt ein und ist bald genau in den Kreisen gefangen, die sie bisher von der Sicherheit des Objektivs aus betrachtet hat. Je tiefer ihre verzweifelte Suche sie führt, desto bizarrer und erschreckender werden die Hinweise. Unter dem Pseudonym David Hunt hat William Bayer einen fesselnden, düsteren Schauplatz geschaffen, voller faszinierender Gestalten, die im Schatten der Gesellschaft und der Moral leben.

    Farben der Nacht1
    3,7
  2. Geh nicht zurück

    • 429 Seiten
    • 16 Lesestunden

    David Hunts erster Thriller über Kay Farrow, eine Fotografin aus San Francisco mit extremer Farbenblindheit, setzte hohe Maßstäbe, die in Geh nicht zurück fast erreicht werden. Die Geschichte bietet erneut lebendige Einblicke in San Francisco, diesmal vor allem im Hafenviertel, wo illegale chinesische Einwanderer sich verstecken. Die erotische Faszination wird durch die Eingravierungen seltener Gewehre verstärkt. Kays starke Persönlichkeit zeigt sich, während sie nie Selbstmitleid für ihr Gebrechen empfindet, das sie zwingt, das Tageslicht zu meiden. Ihr indischer Arzt und Liebhaber Sasha bringt ihr die Theorie der implikativen Ordnung von David Bohm näher, die Kay bei der Untersuchung des Mordes an ihrer Mentorin Maddy Yamada hilft. Maddy hinterlässt undurchsichtige Bilder, die nicht ihrem gewohnten Stil entsprechen. Sasha erzählt auch von Synesthesie, einer Überkreuzung der Sinne, die Kay zu weiteren Erkenntnissen über Maddys geheimnisvolle Vergangenheit führt. Einige Mängel der Geschichte, wie das übermäßige Gewicht auf Kays Vater und die wiederkehrenden Bösewichte, trüben den Gesamteindruck. Dennoch liefert Hunt mit Kay und ihren beeindruckenden Schwarzweißbildern eine fesselnde Geschichte, die im Gedächtnis bleibt.

    Geh nicht zurück2
    3,6