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Philosophie und Ästhetik der Medien

Diese Reihe taucht in die faszinierende Welt der Medientheorie und Ästhetik ein. Sie untersucht, wie Medien unsere Wahrnehmung der Realität formen und welche Auswirkungen sie auf Kultur und Gesellschaft haben. Leser können sich auf tiefgründige Überlegungen zu theoretischen Konzepten sowie auf praktische Analysen medialer Ausdrucksformen freuen. Dies ist die ideale Wahl für alle, die sich für kritisches Denken im digitalen Zeitalter interessieren.

Ins Universum der technischen Bilder
Lob der Oberflächlichkeit. Band 1
  • Zwischen Hoffnung und Verzweiflung für eine Menschheit, die mit einer dringenden Kommunikationskrise konfrontiert ist, prognostiziert dieses Werk von Vilém Flusser entweder die erste wirklich menschliche, unendlich kreative Gesellschaft in der Geschichte oder eine Gesellschaft unerträglicher, drückender Gleichheit, gefangen in einem Muster, das sie nicht ändern kann. In das Universum der technischen Bilder skizziert die Geschichte der Kommunikationstechnologie als einen Prozess zunehmender Abstraktion. Flusser beschreibt, wie sich die Kommunikation von der direkten Interaktion mit der Welt zur Vermittlung durch verschiedene Technologien entwickelte. Die Erfindung der Schrift markierte einen bedeutenden Wandel; die Erfindung der Fotografie einen weiteren, der das gegenwärtige Zeitalter des technischen Bildes einläutete. Die Automatisierung der Verarbeitung technischer Bilder birgt sowohl Versprechen als auch Bedrohungen: das Versprechen, die Menschen zu befreien, um zu spielen und zu erfinden, und die Bedrohung, dass Netzwerke der Automatisierung unabhängig von den Menschen voranschreiten.

    Lob der Oberflächlichkeit. Band 1
    5,0
  • Im Jahre 1984 als Erweiterung der „Fotophilosophie“ auf das Gesamtgebiet der technischen Bilder erschienen, erweist sich Flussers Modell der telematischen Informationsgesellschaft als eine visionäre Philosophie des Internets. Ein Buch von atemberaubender Brisanz: „Alle Autoren, Gründer, Stifter, Mosesse, Founding Fathers und Marxe (inklusive dem Göttlichen Schöpfer) sind angesichts der kybernetischen Verknüpfung der Dialoge und angesichts der Copyshops redundant geworden.“

    Ins Universum der technischen Bilder
    4,4