Bauer Jamie McCloone und Lehrerin Lydia Devine leiden beide unter dem kürzlichen Verlust eines geliebten Menschen. Sie geben eine Kontaktanzeige auf, um ihrer Einsamkeit endlich zu entfliehen. Mit Hilfe von Briefen umwirbt der ungehobelte Jamie die ehrbare Lydia. Sie ist bereit, sich auf ihn einzulassen. Doch Jamies traumatische Kindheit und die daraus resultierende Tabletten- und Alkoholsucht werden zu einer nahezu unüberwindbaren Hürde in ihrer Beziehung im ländlichen Irland.
Schneiderstadt Reihe
Diese Serie taucht in die Herzen und Leben der Bewohner einer charmanten Kleinstadt ein, wo sich Schicksale mit Liebe und Verlust verweben. Begleiten Sie die Charaktere, wie sie sich ihren persönlichen Dämonen stellen, Verbindung suchen und trotz aller Widrigkeiten Beziehungen aufbauen. Jede Geschichte ist reich an Emotionen, Verletzlichkeit und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft im Schoß einer eng verbundenen Gemeinschaft.


Empfohlene Lesereihenfolge
Die enttäuschte Witwe
- 368 Seiten
- 13 Lesestunden
Wir schreiben das Jahr 1981. In Belfast brennen Häuser und Barrikaden. Und die frisch verwitwete Bessie Halstone brennt darauf, endlich ihre tragische Vergangenheit hinter sich zu lassen. Deshalb verlässt sie nach dem Tod ihres Mannes Hals über Kopf ihr Haus und nimmt kaum etwas mit außer ihrem neunjährigen Sohn Herkie. Ihre überstürzte Abreise aus Belfast wird zu einer lebensgefährlichen Flucht, denn ein Vollstrecker der IRA ist ihr auf den Fersen. Er ist überzeugt davon, dass Bessie sich mit unterschlagenem IRA-Geld aus dem Staub gemacht hat. Als ihr Wagen liegen bleibt, landen Mutter und Sohn in Tailorstown, einem verschlafenen nordirischen Dorf. Bessie findet erst einmal Arbeit als Haushälterin bei dem gut aussehenden, geheimnisvollen Gemeindepfarrer. Währenddessen kehrt der Künstler Lorcan Strong in sein Heimatdorf zurück und wird skrupellos dazu gezwungen, Gemälde für die IRA zu fälschen. Bald wird auch klar, dass es einen »Schläfer« im Dorf geben muss. Hinter vorgehaltener Hand werden Verdächtigungen laut, aber sicher ist nur, dass in Tailorstown nichts so ist, wie es scheint.