Jahrhunderte lag ein Dorf im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf – bis ein brutaler Mord die Idylle stört: Der Dorfpfarrer entdeckt die enthauptete Leiche seines treuen Schäfchens William Teys in einer Scheune. Und neben dem Toten kauert Roberta, seine leicht debile Tochter, und behauptet: „Ich war’s.“ Danach verstummt sie...
Thomas Lynley und Barbara Havers Reihe
Thomas Lynley und Barbara Havers sind ein Ermittlerduo in Elizabeth Georges Kriminalromanen. Lynley ist ein adliger Polizist mit einer perfekten Fassade, während Havers eine bodenständige und emotional komplexe Kollegin ist. Ihre Zusammenarbeit ist von Spannungen geprägt, da sie sehr unterschiedliche Persönlichkeiten haben, aber zusammen lösen sie komplexe Mordfälle in Großbritannien. Die Serie untersucht nicht nur die Kriminalfälle, sondern auch die sozialen und zwischenmenschlichen Beziehungen und tiefgehenden psychologischen Porträts der Charaktere.






Empfohlene Lesereihenfolge
Keiner werfe den ersten Stein
- 444 Seiten
- 16 Lesestunden
Zusammen mit seiner Assistentin Barbara Havers soll Inspector Lynley die dunklen Machenschaften um die Ermordung einer jungen Londoner Theaterautorin aufklären.
Auf Ehre und Gewissen
- 467 Seiten
- 17 Lesestunden
Ein Elite-Internat: Tradition, Ehre und Leistung bestimmen das Leben der Schüler. Ausgerechnet hier wird eines Tages die Leiche des kleinen Matthew Whateley gefunden, und damit beginnt die Fassade von Moral und Kameradschaft zu bröckeln. Bei ihren Nachforschungen treffen Inspector Lynley und Sergeant Barbara Havers von Scotland Yard allerdings auf eine Mauer des Schweigens ...
Mein ist die Rache
- 478 Seiten
- 17 Lesestunden
Was als fröhliches Verlobungswochenende von Lynley mit der Fotografin Deborah im Freundes- und Familienkreis auf Howenstow, dem feudalen Stammsitz der Ashertons, geplant war, entpuppt sich nach und nach als Alptraum. Im nahe gelegenen Dorf wird ein junger Journalist bestialisch ermordet - und alle Spuren führen nach Howenstow, zum gräflichen Verwalter zu Lynleys Gästen, ja sogar zu seinem eigenen Bruder. Auf der Suche nach dem Täter verfangen sich Lynley und St. James mit jedem Schritt mehr in einem schmerzhaften Netz aus lange unterdrückten Feindseligkeiten, nicht eingestandenen Schuldgefühlen und scheinheiliger Moral.
Inspector Lynleys fünfter Fall führt ihn an die ehrwürdige Universität Cambridge. Eine Studentin wurde ermordet und ihr Tod erscheint zunächst rätselhaft. Doch je tiefer Lynley und seine Assistentin in den Fall eindringen, um so dichter wird das Geflecht aus falschem Stolz, uneingestander Schuld und bedingungsloser Liebe in einer akademischen Männerwelt, in der Frauen einen schweren Stand haben und bisweilen in Gefahr geraten.
Als Simon St. James und seine Frau Deborah ins winterliche Lancashire aufbrechen, erwarten sie beschauliche und ruhige Tage im Schnee. Doch im verschlafenen Winslough erwartet sie alles andere als Entspannung. Der Pfarrer des Ortes wurde vergiftet und das ganze Dorf steht unter Schock. Zumindest auf den ersten Blick. Doch als Inspektor Lynley in der Vergangenheit der Bewohner herumstöbert, fallen ihm merkwürdige Zusammenhänge auf.
Asche zu Asche
- 756 Seiten
- 27 Lesestunden
Eigentlich hat Inspector Lynley an diesem Abend Großes vor. Gerade will er Lady Helen einen Heiratsantrag machen, als ein Anruf aus dem Yard seine Pläne scheitern lässt: Im idyllischen Kent wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Der Tote ist Kenneth Fleming, Englands gefeierter Cricket-Champion. Bald stellt sich heraus, dass alle Menschen um Fleming seit Jahren von enttäuschten Hoffnungen und blindem Rachebedürfnis erfüllt sind. Alle haben sie ein Motiv – und alle haben ein Alibi.
Inspector Lynleys achter Fall in großartiger Neuausstattung. Die zehnjährige Charlotte ist spurlos verschwunden. Sofort hat ihre Mutter, die konservative Politikerin Eve Bowen, einen Verdacht. Nur Dennis Luxford kommt für sie als Täter infrage, der Chef eines berüchtigten Skandalblattes und Vater ihrer unehelichen Tochter. In Eves Augen ist die ganze Angelegenheit ein abgekartetes Spiel, um ihre Karriere zu ruinieren und gleichzeitig Luxfords Zeitung zu riesigen Auflagen zu verhelfen. Inspector Lynley ermittelt – und sticht in ein Wespennest aus Affären, Lügen und schmutzigen Geheimnissen.
Denn sie betrügt man nicht
- 703 Seiten
- 25 Lesestunden
Es ist drückend heiß in London. Inspector Lynleys Assistentin Barbara Havers spielt mit dem Gedanken an Urlaub. Schon bald bricht sie in ein kleines, altmodisches Seebad auf – allerdings um dort den mysteriösen Tod eines jungen Pakistani aufzuklären. Aber bei ihren Nachforschungen stößt Barbara auf eine Mauer aus Schweigen und Hass.
Am umjubelten Premierenabend seines neuen Musicals nimmt sich der Komponist David King-Ryder scheinbar grundlos das Leben. Einige Wochen später findet eine Spaziergängerin in einem gottverlassenen Moor in Derbyshire zwei verstümmelte Leichen. Eine harte Nuß, die es für Inspector Lynley und Sergeant Barbara Havers zu knacken gilt – zumal die Zusammenarbeit der beiden am seidenen Faden hängt. Havers, die wegen einer Befehlsmißachtung vorübergehend suspendiert und später degradiert wurde, zweifelt an Lynleys Loyalität und stürzt in eine schwere berufliche und menschliche Krise. Lynley dagegen bedrückt die Tatsache, daß es sich bei einer der Ermordeten aus dem Moor um die Tochter eines ehemaligen Polizeikollegen handelt. War die Tat vielleicht als später Racheakt an dem Vater der jungen Frau geplant? Bald schon weisen alle Theorien gravierende Lücken auf. Doch dann befördern die unkonventionellen Ermittlungen von Barbara Havers einen Mörder ans Tageslicht – und mehr als einen Schuldigen. Und am Ende steht für alle die bittere Erkenntnis, daß Worte mindestens ein Leben hätten retten können …
An einem regnerischen Abend wird eine Frau in London überfahren. Es handelt sich eindeutig um Mord. Bei ihren Ermittlungen sehen sich Inspector Lynley und Barbara Havers bald einem düsteren Familiendrama gegenüber, in dem überzogener Ehrgeiz, falsch verstandene Liebe und verzweifelte Lügen bereits vor zwanzig Jahren tödliche Konsequenzen hatten. Und sie erleben verblüfft, dass man sie von höchster Stelle aus bei ihren Recherchen zu behindern sucht. Doch Lynley und Havers lassen sich davon nicht beirren.
Auf der Kanalinsel Guernsey wird der als Wohltäter bekannte Millionär Guy Brouard ermordet. Die junge Fotografin China Rivers, eine Freundin von Deborah St. James wird verhaftet. Deborah und ihr Mann Simon machen sich auf den Weg, ihr zu helfen und entdecken Tragisches.
Wo kein Zeuge ist
- 797 Seiten
- 28 Lesestunden
In London werden drei farbige Jugendliche ermordet, doch die Polizei reagiert verhalten. Aus Rassismus – glauben die Medien. Als man Thomas Lynley und Barbara Havers von New Scotland Yard den Fall überträgt, hat der brutale Serienmörder bereits sein viertes Opfer gefunden: Es ist diesmal weiß, und alles deutet auf einen Ritualmord hin. Während Havers eine erste heiße Spur verfolgt, trifft Lynley die schlimmste persönliche Tragödie seines Lebens …
Am Ende war die Tat
- 670 Seiten
- 24 Lesestunden
Inspector Lynleys Frau und sein ungeborenes Kind werden Opfer eines sinnlosen Gewaltakts. Was treibt einen 12-Jährigen zu einer solch schrecklichen Tat? Elizabeth George führt den Leser auf eine eindringliche Spurensuche, die lange nachwirkt. In Kensington wohnen Chief Inspector Lynley und seine Frau Helen, während der kleine Joel und seine Geschwister bei ihrer überforderten Tante Kendra in North Kensington leben. Kendra gibt ihr Bestes, um für die elternlosen Kinder zu sorgen, doch Ness, die Drogen nimmt und die Schule schwänzt, bringt zusätzliche Probleme. Als Ness entdeckt, dass ihr Drogendealer Blade sie betrügt, kommt es zu einem öffentlichen Streit, der fatale Folgen hat. Joel versucht, die Situation zu kontrollieren und seinen kleinen Bruder Toby vor gewalttätigen Jugendlichen zu schützen. Doch als er erkennt, dass nur Blade Toby helfen kann, schließt er einen Pakt mit dem Teufel – mit verheerenden Konsequenzen für ihn und Lady Helen. George schildert die unausweichliche Eskalation von Gewalt und die verzweifelte Lage des 12-jährigen Joel. Sie beleuchtet, wie die Gesellschaft mit Kindern umgeht und dabei scheitert, trotz guter Absichten. Die Dynamik der Handlung zieht den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann, bis schließlich eine unbeteiligte Person, Lady Helen, ums Leben kommt – ein eindrucksvolles Beispiel für George's meisterliches Erzähltalent.
Der Blick des Wanderers bleibt an etwas Rotem hängen. Tief unten, am Fuß der Steilküste, liegt ein zerschmetterter Körper. Als die Polizei die Ermittlungen aufnimmt, kann der Wanderer keine Papiere vorweisen. Ist er wirklich der, der zu sein er behauptet ...?
Nach Wochen der Einsamkeit fernab von London kehrt Thomas Lynley in die City zurück. Als Isabelle Ardery, eine Kollegin aus vergangenen Tagen, ihn um Unterstützung bei einem komplizierten Mordfall bittet, zögert er kurz – und tut ihr dann den Gefallen. Während Ardery im Laufe der Ermittlungen zusehends ins Kreuzfeuer der Kritik gerät, besinnt Lynley sich seiner früheren Stärken. Und seiner genialen Ermittlungspartnerin Detective Sergeant Barbara Havers …
George ist spannender! Bernard Fairclough ist das Oberhaupt einer wohlhabenden und einflussreichen Familie, die ihren Sitz im Lake District hat. Nichts ist ihm wichtiger, als jeden Makel, der die schöne Fassade beschädigen könnte, zu vermeiden. Als sein Neffe eines Tages tot im See aufgefunden wird, erklärt die örtliche Polizei schnell, dass es sich um einen Unfall handelt. Fairclough, der dennoch jeden Verdacht ausräumen will, engagiert Inspector Thomas Lynley von New Scotland Yard. Und wie dieser schon bald entdeckt, gibt es einige Familienmitglieder, die einen Grund gehabt hätten, Ian Cresswell Böses zu wollen. Zusammen mit seiner Kollegin Barbara Havers in London kommt er den Geheimnissen der Faircloughs Schritt für Schritt näher – und entdeckt dabei hinter der Fassade das Trümmerfeld ...
Nur eine böse Tat
- 864 Seiten
- 31 Lesestunden
Barbara Havers und Inspector Lynley vor ihrer größten menschlichen Herausforderung. Barbara Havers macht sich große Sorgen um ihren Freund Taymullah Azhar. Denn nachdem ihn seine Freundin Angelina aus heiterem Himmel verlassen und auch die gemeinsame Tochter mitgenommen hat, ist er völlig verzweifelt. Erst nach Wochen bangen Wartens steht Angelina plötzlich wieder vor Azhars Tür, allerdings ohne die kleine Hadiyyah, denn die ist in Italien, wohin sich Angelina abgesetzt hatte, spurlos verschwunden. Als der Fall des vermissten Mädchens auch in der britischen Presse Schlagzeilen auslöst, muss die Polizei reagieren – und Inspector Lynley reist in die Toskana, um die Ermittlungen in dem kleinen Ort Lucca zu begleiten. Doch alsbald gerät Azhar selbst in den Verdacht, in die Entführung des Kindes verwickelt zu sein. Barbara ist fassungslos und kämpft mit allen Mitteln darum, die Unschuld ihres Freundes zu beweisen. Bis sie einen Schritt zu weit geht…
Detective Barbara Havers folgt am liebsten ihrem Instinkt, Regeln und Vorschriften interessieren sie wenig. Doch nach einer Reihe von Alleingängen droht ihr nun die Strafversetzung. Mit Unterstützung von DI Thomas Lynley will sie daher beweisen, dass sie trotz allem eine gute Polizistin ist. Da kommt ihr ein mysteriöser Todesfall in Cambridge gerade recht: Die umstrittene Bestsellerautorin Clare Abbott wurde tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Clares Freundin und Lektorin Rory Statham ist fest davon überzeugt, dass es sich um Mord handelt. Barbara glaubt ihr, ermittelt – wieder einmal – auf eigene Faust. Als kurz darauf auch Rory Opfer eines Anschlags wird, bestätigt sich Barbaras Ahnung. Und sie und Lynley werden in ein vielschichtiges und perfides Verbrechen verwickelt ...
Über 15 Millionen verkaufte Bücher allein im deutschsprachigen Raum. Die Bürger des englischen Städtchens Ludlow sind zutiefst entsetzt, als man den örtlichen Diakon eines schweren Verbrechens beschuldigt und verhaftet. Kurz darauf wird er in Polizeigewahrsam tot aufgefunden. Im Auftrag Scotland Yards versucht Sergeant Barbara Havers Licht ins Dunkel um die geheimnisvollen Vorfälle zu bringen. Zunächst weist tatsächlich alles auf den Selbstmord eines Verzweifelten hin. Doch Barbara und mit ihr DI Thomas Lynley trauen dieser Version der Ereignisse nicht. Gemeinsam werfen sie einen genaueren Blick hinter die idyllische Fassade Ludlows – und entdecken, dass fast jeder hier etwas zu verbergen hat … Der 20. Fall für Inspector Thomas Lynley und Barbara Havers.
Als die Polizistin Teo Bontempi nach einer schweren Verletzung nicht mehr aus dem Koma erwacht, weist alles auf einen Mordanschlag hin. Weil Teo zuletzt vor allem in der nigerianischen Gemeinde Nord-Londons ermittelte, beginnt Detective Superintendent Thomas Lynley auch genau dort mit der Suche nach dem Täter. Zusammen mit DS Barbara Havers taucht er in eine Welt ein, die nichts mit dem privilegierten britisch-bürgerlichen Leben, wie es Lynley bisher kannte, gemein zu haben scheint. Eine Welt, in der Schweigen und Unverständnis mehr als sonst ihre Arbeit behindern. Zumal auch Teo selbst nicht nur ein Geheimnis zu verbergen hatte ...
Dazugehörige Bücher
Vergiss nie, dass ich dich liebe
- 315 Seiten
- 12 Lesestunden
Fünf Kriminalgeschichten, in denen Elizabeth George ihr ganzes meisterhaftes Können entfaltet: Vom plötzlichen Touristentod im Herrenhaus bis zur Tragödie einer jungen Witwe, vom mörderisch eifersüchtigen Ehemann oder dem kleinen Schullehrer mit fiesem Karrieretick bis zu einem veritablen Spukhaus in bester Wohnlage. Dazu liefert die Autorin jeweils ihre ganz persönliche »Geschichte zur Geschichte«, die sich mitunter selbst wie ein Krimi liest.















