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Henner Kotte

    1. Januar 1963

    Henner Kottes Schaffen widmet sich introspektiven Themen und erforscht die menschliche Psyche mit Feingefühl. Seine Prosa zeichnet sich durch eine poetische Sprache und tiefen Einblick in die Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen aus. Der Autor baut meisterhaft Atmosphäre auf und zieht den Leser in tiefgründige emotionale Landschaften. Sein Werk zelebriert die Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes.

    Feuer auf Bestellung
    Doppelherztod
    Morde, die Geschichten schrieben
    Jüdisches Sachsen
    Die dreizehn Leben des Richard Rohde
    Sächsische Schweiz
    • Sächsische Schweiz

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Sächsische Schweiz, östlich von Dresden, ist schon eine Besonderheit für sich. Doch Henner Kotte hat sich flussauf- und abwärts beidseits der Elbe auf die Suche begeben, um ins Detail zu gehen. Sein Ziel: 99 Besonderheiten zu finden, große und kleinere. Dabei stieß er auf bizarre Felsengruppen, kam in solche idyllischen Erholungsorte wie Bad Schandau oder Rathen, erklomm die hoch über dem Elbefluss thronende Festung Königstein, Bastei und Burgen und erfuhr so manche besondere Begebenheit, oft heiter, mal bedrückend.

      Sächsische Schweiz
      5,0
    • Ein lebendiges Bild sächsischer Geschichte in Vergangenheit und GegenwartSeit Jahrhunderten bewirtschaften die Rohdes den Rohdehof, der in einem Braunkohlentagebaugebiet Sachsens liegt. Wie in Herrscherhäusern erbt der Erstgeborene den Betrieb, und dieser Mann heißt in der Familientradition immer Richard. So erzählt der Roman über gut zweihundert Jahre aus dem Leben der Richard Rohdes, von deren Lieben und Leiden, dem Gehöft und von dessen Untergang. Henner Kotte konnte auf Aufzeichnungen des sagenhaften Regionalautors Erdmann Ferwaß zurückgreifen, so dass die geschilderten Episoden sich sowohl thematisch als auch stilistisch den Zeiten anpassen. Sie pendeln zwischen kolportagehafter Liebesgeschichte hin zur leidvollen Kriegserzählung und Persiflage, sie sind tragisch, dramatisch und voller Humor.

      Die dreizehn Leben des Richard Rohde
      4,0
    • Jüdisches Sachsen

      99 besondere Geschichten

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Von Rabbis und Unternehmern, Hofjuden und Kunstmäzenen // Bisher ist jüdische Geschichte in Sachsen wenig präsent und wird am ehesten über Stolpersteine und Gedenkorte als eine Geschichte der Verfolgung wahrgenommen. An noch bestehenden Baudenkmälern und historischen Orten fehlen entsprechende Hinweise, Interessierte können nur mit Mühe etwas in Erfahrung bringen. Mit dem Kulturreiseführer von Henner Kotte wird Einheimischen und Besuchern die jüdische Vergangenheit einzelner Orte in unterhaltsamen Geschichten vor Augen geführt. Damit werden die vorgestellten Objekte aufgewertet und vor allem Informationen zur Verfügung gestellt, die sowohl bei touristischen Ausflügen als auch in Form eines Lesebuchs oder Nachschlagewerks genutzt werden können.

      Jüdisches Sachsen
      3,5
    • Morde, die Geschichten schrieben

      Sachsen II: Von Karl May bis Agatha Christie

      Nicht alles, was Leser schaudern lässt, ist Phantasie von Kriminalautoren. Viele Verbrechergeschichten geben Tatsächliches wieder. Auch aus Sachsen stammen Vorlagen für Mordgeschichten der Weltliteratur: Wilhelm Busch ließ sich von einem Mordsweib aus Ebersdorf bei Chemnitz inspirieren. Die Erzählungen über die Untat des Kunz von Kauffungen füllen einen Bücherschrank. Magister Tinius mordete, weil er nur Bücher, Bücher, Bücher haben wollte. Die Welttheaterbühne wäre ohne den Soldaten Johann Christian Woyzeck undenkbar. Der erste deutsche Kriminalschriftsteller: ein Sachse! Der erste deutsche Kriminalroman fußt auf einer Leipziger Mordsgeschichte. Diese Literaturberichte wahrer Verbrechen: Ein schauderlich Vergnügen …

      Morde, die Geschichten schrieben
      3,0
    • Zwölf furiose Kriminalstorys sind hier in einem Buch versammelt, passend zu jedem Monat des Jahres eine. Geschichten von Liebe und Eifersucht, Mord und Totschlag, die sich nur bedingt den üblichen Krimiregeln beugen. In ihrer lakonischen Sprache zeugen sie von der Bandbreite und dem handwerklichen Können ihres Autors. Der versteht es, auch in den banalsten Alltagssituationen noch den ganz normalen Wahnsinn zu entdecken, und beweist ein ums andere Mal: Die packendsten Geschichten schreibt, wer seine Figuren liebt - und ihnen alles Schlechte zutraut.

      Natürlich tot!
      3,5
    • Nach einem Hip-Hop-Konzert im Haus Auensee wird der 17-jährige Steven Bärnstorff auf offener Straße erstochen. Vieles deutet auf einen Raubüberfall hin. Dann erhält die Polizei Hinweise, dass Steven seinen Körper für Liebesdienste verkaufte. Als ein weiterer Junge nach einer Feier brutal zusammengeschlagen wird, fahndet die zweite Leipziger Mordkommission nach einem Serientäter, der sich seine Opfer unter jungen Männern sucht. Die Medien machen mobil, die Stadt gerät immer mehr in Panik. Und plötzlich stößt Hauptkommissar Lars Kohlund unvermittelt auf Spuren, die sogar bis in seine eigene Familie führen.»Ein richtig guter Krimi, weil er uns etwas über das Leben und die Menschen erzä offen, ehrlich, in einer Sprache, die die Widersprüche der Figuren und ihrer Geschichten nicht verleugnet, sondern sie auf den Punkt bringt.« (Reinhard Jahn, WDR 5)

      Abriss Leipzig
      3,0
    • InhaltsverzeichnisBörge verbringt seine Ferien bei Oma und Opa auf dem Dorf. Eines Tages gerät er auf dem Heimweg in ein furchtbares Gewitter. Als er sich in den Ruinen des Schwarzen Gruhls vor dem Regen unterstellen will, wird er niedergeschlagen. Wenig später steht der Schwarze Gruhl in Flammen und Börge findet Teile eines Skeletts.

      Die Zähne vom schwarzen Gruhl
      3,0