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Viola Roggenkamp

    15. April 1948

    Viola Roggenkamp ist eine deutsche Autorin, deren Werk Themen wie Identität und Erinnerung erforscht. Ihre Schriften tauchen tief in die Komplexität von Geschichte und persönlichen Erzählungen ein. Roggenkamp schreibt in einem einfühlsamen und introspektiven Stil, der den Leser in die Tiefen menschlicher Erfahrung zieht.

    Tochter und Vater
    Erika Mann
    Von mir soll sie das haben?
    Die Frau im Turm
    Tu mir eine Liebe
    Frau ohne Kind
    • Immer mehr Frauen entscheiden sich heute gegen ein Kind – häufig kein leichter Entschluß, denn nur selten gibt es klare und eindeutige Gründe, und bisweilen hat eine Frau es nicht selbst in der Hand. Viola Roggenkamp hat zwölf Frauen ohne Kind und mit unterschiedlichsten Berufen nach ihren Geschichten gefragt. Entstanden ist ein erzählerisches Buch, in dem die Frauen sehr ehrlich und persönlich darüber sprechen, weshalb sie sich gegen die Mutterrolle entschieden haben – mal selbstbewußt und wütend, mal traurig und voller Sehnsucht nach dem Kind, das es für sie nie geben wird. 'Jede der zwölf Frauen hat eine Geschichte – rührend, nüchtern oder kühl, doch immer überraschend und wunderbar erzählt.' Berliner Zeitung

      Frau ohne Kind
      4,5
    • Essay über nachgeborene Juden in Deutschland und ihr Erbe. Viola Roggenkamp, bekannte Publizistin, hat mir 26 jüdischen Töchtern und Söhnen über die Mamme gesprochen, u. a. mit Stefan Heym, Esther Dischereit, Wladimir Kaminer, Rachel Salamander, Stefanie Zweig und Michael Wolffsohn

      Tu mir eine Liebe
      4,0
    • Die Frau im Turm

      • 425 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Hamburg, 1999: Zehn Jahre nach der Wende macht sich Masia Bleiberg von Hamburg aus auf die Suche nach ihrem Vater in Ostdeutschland, einem jüdisch-kommunistischen Menschheitsträumer. In der Hoffnung, ihn in Dresden zu finden, begleitet sie August Kuhl, ihren einzigen Freund, der dort einen Film dreht über die Gräfin Cosel. Einst berühmte Mätresse von August dem Starken, mächtigste Frau an einem der glanzvollsten Höfe des 18. Jahrhunderts, wurde sie verstoßen, auf die Festung Stolpen verbannt und ausgesperrt aus der Welt bis zu ihrem Tod. In fünfzig Jahren Gefangenschaft wurde die schöne Dame des Hochadels zu einer Gelehrten, sie durchwanderte geistige Freiräume, die sie im Judentum fand – zu ihrer Zeit ein Skandal. Beide Frauengestalten, die hinter Mauern lebende Gräfin und die deutsch-jüdische Tochter, repräsentieren in Vergangenheit und Gegenwart Lebenszusammenhänge von Eingeschlossenheit und Ausgeschlossenheit.

      Die Frau im Turm
      3,7
    • Von mir soll sie das haben?

      Sieben Porträts von Müttern lesbischer Töchter

      Sieben individuelle Geschichten, die davon erzählen, dass heterosexuell und lesbisch zu sein kein naturgegebenes Faktum ist. Die erste und wichtigste Beziehung, die zur eigenen Mutter, prägt auch die sexuelle Orientierung. Viola Roggenkamp hat sieben höchst unterschiedliche Frauen zwischen 48 und 74 Jahren nach ihren lesbischen Töchtern befragt - so behutsam wie insistierend - und in atmosphärisch dichten Porträts dem Geflecht aus Scham, Angst, Schuld, aber auch Hoffnung nachgespürt.

      Von mir soll sie das haben?
      3,0
    • Eine brillant formulierte Spurensuche. Viola Roggenkamp fragt nach dem Jüdischen und seiner Verleugnung in der Familie von Thomas Mann. Auch Erika Mann, die mutige Kabarettistin, Emigrantin und Widerstandskämpferin hat ihr Jüdischsein stets verschwiegen. Warum das so war? Mit ihrem »scharfsinnigen, biographischen Essay« (Der Spiegel) schließt Viola Roggenkamp die verleugnete Lücke.

      Erika Mann
      3,1
    • Tochter und Vater

      • 268 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Nach ihrem Bestseller ›Familienleben‹ schreibt Viola Roggenkamp in ihrem neuen Roman die Geschichte der deutsch-jüdischen Hamburger Familie fort. Paul war kein Held, urteilt die Tochter über ihren Vater. Und ausgerechnet er hat seine jüdische Geliebte und deren Mutter vor der Deportation gerettet: Papiere gefälscht, die Gestapo in Berlin ausgetrickst und in Krakau im Schleichhandel Geld gescheffelt auf Kosten der Nazis. Wie hat er das gemacht? Genügt es, verliebt und jung zu sein? Er hatte Angst, und er war nur ein kleiner Angestellter. Um auf seiner Beerdigung eine Rede zu halten, spürt die Tochter seinem Leben nach und gerät dabei in eigene Katastrophen. Viola Roggenkamp erzählt ebenso leicht wie bildmächtig die Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung und die Suche nach der Vergangenheit als Weg ins eigene Leben.

      Tochter und Vater
      3,1
    • Hamburg 1967. In einer alten, abbruchreifen Villa im feinen Harvestehude wacht Alma Schiefer liebevoll und unerbittlich über das Leben ihrer Familie. Fania ist 13, ihre zickige Schwester 17. Die Töchter wissen, dass ihre jüdische Mutter nur mit Hilfe des Vaters überlebt hat. Und die Großmutter, auch sie eine Überlebende, hält einmal im Monat mit ihren Freundinnen ein »Theresienstädter Kränzchen« ab.»Von den Schwierigkeiten, ein Trauma zu begreifen, handelt mit Witz, Bildkraft und Wärme dieser deutsch-jüdische Familienroman.«DIE ZEIT

      Familienleben
      3,5
    • Mein Bild von ihm

      • 238 Seiten
      • 9 Lesestunden

      „Und wann machen Sie mal ein Buch über Väter?“ Viola Roggenkamp, die 1996 bei Krug & Schadenberg ihr erstes Buch veröffentlichte, schrieb darin unter dem Titel „Von mir soll sie das haben?“ über sieben Mütter lesbischer Töchter. Auf ihrer erfolgreichen Lesereise wurde die Autorin immer wieder auch nach den Vätern gefragt, und hier ist das Buch, das auf diese Anregung hin entstanden ist: „Mein Bild von ihm. Lesbische Frauen erzählen von ihren Vätern“. Die sieben Frauen, die in diesem Buch zu Wort kommen, sind Frauen, die es heute vorziehen, mit einer Frau zusammenzusein. Das könnte etwas über ihre Beziehung zu ihrem Vater aussagen. Nur – was? In „Mein Bild von ihm“ spürt Viola Roggenkamp dieser Frage nach, ein Buch, das wie ganz nebenbei auch ein deutsches Geschichtsbuch von aktueller Bedeutung geworden ist.

      Mein Bild von ihm
    • "Wenn ich schreibe, habe ich niemals Angst"

      Der literarische Blick auf die großen Themen des Lebens

      • 203 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Fünfzehn der bekanntesten deutschsprachigen Gegenwartsautoren geben Auskunft über ihre Schreibmotive. Sie sprechen freimütig über ihre Lebensthemen, über traumatische, komische oder dramatische Ursprünge ihres Schaffens. Was sind die autobiografischen Wurzeln der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur? Die Zeitschrift Psychologie Heute bat erfolgreiche und preisgekrönte Autorinnen und Autoren zum Gespräch – von Ernst Augustin über Ulla Hahn, Felicitas Hoppe und Hanns-Josef Ortheil bis zu Peter Wawerzinek. Sie erzählen von prägenden Kindheitserlebnissen, familiären Katastrophen und anderen Wegmarken und Wendepunkten in ihrem Leben. So entstanden überraschende, anrührende und erhellende Selbstporträts.

      "Wenn ich schreibe, habe ich niemals Angst"