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Bookbot

Ingolf U. Dalferth

    9. Juli 1948

    Ingolf U. Dalferth ist ein Religionsphilosoph, dessen Werk tiefgreifende Fragen des Glaubens und der Existenz beleuchtet. Sein Ansatz ist bekannt für seine Strenge und intellektuelle Tiefe. Dalferth erforscht die Beziehung zwischen Theologie und Philosophie und bietet neue Perspektiven auf traditionelle religiöse Konzepte. Seine Schriften sprechen Leser an, die eine tiefgründige Betrachtung des menschlichen Seins und geistiger Wahrheiten suchen.

    Deus Praesens
    Evangelische Theologie als Interpretationspraxis
    Kombinatorische Theologie
    Jenseits von Mythos und Logos
    Leiden und Böses
    God first
    • 2023

      Illusionen der Unmittelbarkeit

      Über einen missverstandenen Modus der Lebenswelt

      Muss eine realistische Philosophie bestreiten, dass es nur mediale, vermittelte Weltzugange gibt? Ingolf U. Dalferth vertritt die These, dass die Berufung auf epistemische Unmittelbarkeit als Realitatsindikator im Weltverhaltnis der Menschen ein Missverstandnis des lebensweltlichen Grundmodus der Selbstverstandlichkeit ist. Vermittlung ist nicht das Gegenprogramm des Realismus, sondern die Weise, in der wir auf die Wirklichkeit bezogen sind, zu der wir gehoren. Was selbstverstandlich ist, halten wir fur unmittelbar gewiss. Es scheint ja keiner Begrundung zu bedurfen. Doch diese Gleichsetzung von Selbstverstandlichkeit mit Unmittelbarkeit ist ein Irrtum. Wo Unmittelbarkeit im Wirklichkeitszugang gegen Vermittlung ausgespielt wird, wird das lebensweltlich Selbstverstandliche mit dem verwechselt, was uns unmittelbar und direkt gegeben ist. Das wird in der kritischen Diskussion wichtiger Konzepte der Unmittelbarkeit sowie am Beispiel der Phanomenologie der Lebenswelt in Auseinandersetzung mit Edmund Husserl und Hans Blumenberg gezeigt.

      Illusionen der Unmittelbarkeit
    • 2023

      Auferweckung

      Plädoyer für ein anderes Paradigma der Christologie

      Auferweckung
    • 2023

      The idea of humanity is more controversial today than ever before. Traditionally, answers to the questions about our humanity and 'humanitas' (Cicero) have been sought along five routes: by contrasting the human with the non-human (other animals), with the more than human (the divine), with the inhuman (negative human behaviors), with the superhuman (what humans will become), or with the transhuman (thinking machines). In each case the question at stake and the point of comparison is a different one, and in all those respects the idea of humanity has been defined differently. What makes humans human? What does it mean for humans to live a human life? What is the humanitas for which we ought to strive? This volume discusses key philosophical and theological issues in the current debate, with a particular focus on transhumanism, artificial intelligence, and the ethical challenges facing humanity in our technological culture.

      Humanity: an endangered idea?
    • 2023

      Is it true that insistence on autonomy and diversity weakens social cohesion, or that striving for justice, equity and equality undermines individual freedom? A long tradition has seen the common good as the social order in which individuals and groups can best strive for perfection. Liberal societies insist that this perfecting must not be done at the cost of others or by restricting the right to such a striving only to some and not granting it also to others. However, in a time of growing social and cultural diversity and inequality the traditional tensions between individual freedom and social responsibility have increased to a point where the binding forces of our societies seem to be exhausted. How much individuality and what kinds of diversity are we ready to accept? How much autonomy and diversity are possible without destroying social cohesion and human solidarity? And how much social commonality is necessary to be able to live an autonomous life and do justice to diversity?

      Autonomy, diversity, and the common good
    • 2022

      Malum

      • 484 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Exploring the interplay between evil and divine belief, the author delves into the Christian concepts of malum as privation, wrongdoing, and lack of faith. The book examines the complexities of theodicy and the argument from freedom, highlighting how individuals turn to God amid experiences of evil. Through a detailed analysis of ancient mythology and biblical traditions, the author uncovers the connections between human suffering and the discovery of God's goodness, justice, and love, offering profound insights into the nature of faith and morality.

      Malum
    • 2022

      In einer Zeit, in der Internet und soziale Medien die politische Öffentlichkeit untergraben, werden gut durchdachte Argumente zunehmend von Gesinnung und Emotionen verdrängt. Die Begriffe Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit verkommen zu populistischen Phrasen, während die kritische Urteilskraft schwindet oder diffamiert wird. Religion wird auf eine bloße moralische Ressource reduziert, und Gott wird aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen. Der Theologe und Religionsphilosoph Ingolf U. Dalferth beleuchtet in seinem Debattenbuch die Gefahren, denen die Demokratie in westlichen Gesellschaften ausgesetzt ist, und erörtert, welche Lösungen christliche Ideen und Werte bieten können. Er thematisiert die Verbindung zwischen Gott und demokratischen Grundwerten sowie die Notwendigkeit, die Verantwortung des Menschen neu zu denken. Dalferths differenzierte Analyse betont die Bedeutung von Widerspruch und Respekt in einer demokratischen Gesellschaft. Demokratie erfordert Diskussionen und das Recht auf unterschiedliche Lebensweisen, verpflichtet jedoch auch zu Respekt gegenüber anderen. Wer vorschreibt, wie zu reden und zu leben ist, missversteht, dass Freiheit die Grundlage für Gleichheit und Gerechtigkeit ist. Die Besinnung auf Gott bleibt eine essentielle Erinnerung daran, was diese Werte ermöglicht.

      Die Krise der öffentlichen Vernunft
    • 2021

      Deus Praesens

      Gottes Gegenwart und christlicher Glaube

      • 513 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Die Untersuchung beleuchtet die essentielle Rolle von Gottesgegenwart im christlichen Glauben und der Praxis. Ingolf U. Dalferth argumentiert, dass Gott nur dann als 'Gott' bezeichnet werden kann, wenn er sich selbst vergegenwärtigt. Ohne seine Präsenz existiert keine andere Wirklichkeit. Die Herausforderung besteht darin, dass Gott uns näher ist als wir uns selbst, was die Wahrnehmung und Verehrung Gottes komplex macht. Die Gedanken von Hölderlin über die Nähe und Unbegreiflichkeit Gottes werden aufgegriffen, um das Spannungsfeld zwischen Transzendenz und Immanenz zu verdeutlichen.

      Deus Praesens
    • 2021

      Gegenwart

      Eine philosophische Studie in theologischer Absicht

      • 260 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Gegenwart ist keine Eigenschaft von Ereignissen oder des Erlebens von Ereignissen, sondern Teil einer Orientierungsstrategie in den Zeitstrukturen der Lebens- und Ereigniswelt. Zeit gäbe es auch, wenn es uns nicht gäbe. Von der Gegenwart lässt sich das nicht sagen. Zeit gibt es ohne uns, Gegenwart nur mit und durch uns. Und beides nicht ohne die Gegenwart Gottes.

      Gegenwart
    • 2020

      Sünde

      Die Entdeckung der Menschlichkeit

      Sünde
    • 2018

      God first

      Die reformatorische Revolution der christlichen Denkungsart

      5,0(1)Abgeben

      Die Reformation war nicht nur ein historisches Ereignis, sondern eine spirituelle Revolution, die durch die befreiende Erkenntnis geprägt war, dass Gott in seiner Schöpfung als Kraft der Veränderung zum Guten gegenwärtig ist. Diese Einsicht führte zu einer existenziellen Neuausrichtung des Lebens an Gottes Gegenwart und zu einer grundlegenden Umgestaltung traditioneller religiöser Denksysteme. Die Reformatoren orientierten alles Denken, Erfahren und Tun kompromisslos an der schöpferischen Präsenz Gottes, was die christliche Lebens- und Denkweise revolutionierte. Das Buch des international anerkannten Systematikers und Religionsphilosophen Ingolf U. Dalferth untersucht, was es bedeutet, Gott theologisch vom Kreuzesgeschehen her zu denken. Es entfaltet den christlichen Monotheismus nicht als ein System der Gewalt gegen Andersdenkende, sondern als eine Lebensform radikaler Freiheit und Liebe, die sich als Resonanz der Gnade Gottes versteht. Diese Perspektive bietet eine tiefere Einsicht in die protestantische Theologie und die transformative Kraft des Glaubens, die den Menschen in seiner Beziehung zu Gott neu definiert.

      God first