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Bookbot

Jascha Nemtsov

    7. Oktober 1963
    Oskar Guttmann (1885 - 1943) und Alfred Goodman (1919 - 1999)
    Louis Lewandowski
    Doppelt vertrieben
    Der Zionismus in der Musik
    Arno Nadel
    Deutsch-jüdische Identität und Überlebenskampf, m. Audio-CD
    • 2023

      From St. Petersburg to Vienna

      The New Jewish School in Music (1908–1938) as Part of the Jewish Cultural Renaissance

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      The history of the so-called "New Jewish School of Music" began with the founding of the Society for Jewish Folk Music in St. Petersburg in 1908 by several music students from the St. Petersburg Conservatory. The end of this movement came with the 1938 invasion of Austria by Germany, and the dissolution of the Viennese Society for the Promotion of Jewish Music that year. The fascinating and dramatic history of the New Jewish School is the subject of this monograph, which summarizes the author's years of intensive international archival research. While many other national "schools" of music - such as the Russian, Czech, or Hungarian - were able to develop freely and establish themselves in an environment of cultural transparency, the Jewish school was violently suppressed. The reconstruction of its historical development in Russia and, after 1917, increasingly in other Eastern and Central European countries, was first presented in 2004 in German and has served since as a basis for the rediscovery of a valuable, highly original repertoire of this association of composers. The current English-language edition of this book has been thoroughly revised, and supplemented with additional materials.

      From St. Petersburg to Vienna
    • 2013

      Das Bemühen um ein friedvolles Miteinander von Religionen und Kulturen ist heute wichtiger denn je. Der Dialog ist entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Demokratien. Jüdische Musik verkörpert ein fruchtbares Zusammenwirken mitteleuropäischer, osteuropäischer und nahöstlicher musikalischer Traditionen und kann im Kulturleben eine einzigartige Rolle bei der Förderung interreligiöser und interkultureller Verständigung spielen. Der Sammelband, der auf eine Tagung im Juli 2010 in Potsdam zurückgeht, beleuchtet jüdische Musik als Dialog der Kulturen und deren pädagogische, künstlerische und wissenschaftliche Dimensionen. In rund 20 Beiträgen werden Traditionen und Grundlagen jüdischer Musik sowie die unermesslichen Verluste der Shoah und die Verpflichtung des 21. Jahrhunderts zur Wiederherstellung zerstörter kultureller Werte thematisiert. Konkrete Beispiele interkultureller und interreligiöser Beziehungen im musikalischen Bereich verdeutlichen die Rolle jüdischer Musik als Bindeglied im kulturellen Austausch zwischen Ost- und Mitteleuropa sowie zwischen Europa und dem Nahen Osten. Zudem werden Methoden und Konzepte des Unterrichts in jüdischer Musik im Rahmen interkultureller Musikpädagogik behandelt, die auf praktische Belange in verschiedenen Bildungs- und Fortbildungseinrichtungen eingehen.

      Jüdische Musik als Dialog der Kulturen
    • 2013

      Doppelt vertrieben

      Deutsch-jüdische Komponisten aus dem östlichen Europa in Palästina / Israel

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Jascha Nemtsov stellt in seiner Monographie Doppelt vertrieben jüdische Komponisten aus dem osteuropäischen deutschsprachigen Kulturraum vor, die eine doppelte Vertreibung erleben mussten: Zunächst wurden sie in der Nazi-Zeit als Juden aus der deutschen Kultur verdrängt, danach verloren sie – wie andere Deutsche auch – im östlichen Europa der Nachkriegszeit endgültig ihre Heimat. Viele deutsch-jüdische Komponisten konnten hingegen der nationalsozialistischen Herrschaft durch die Flucht nach Palästina entkommen und leisteten später einen wichtigen Beitrag zur israelischen Musik. Komponisten wie Israel Brandmann (1901–1992), Marc Lavry (1903–1967), Joachim Stutschewsky (1891–1982) und Chemjo Winawer (1895–1973) sind gleichermaßen Teil der deutschen, der osteuropäischen und der israelischen Kultur und repräsentieren damit eine einzigartige kulturelle Verbindung. Neben der Vorstellung ihrer Biographien, die im Zentrum der Studie steht, wird in einem umfangreichen Einführungsteil die Rolle jüdischer Musiker im Musikleben des östlichen Europas dargestellt, wo sich die persönliche und künstlerische Identität jüdischer Musiker im äußerst komplexen Spannungsfeld verschiedener nationaler Identitäten ausbildete. Die jüdische Komponente, die im musikwissenschaftlichen Diskurs dabei bislang meistens ausgeblendet wurde, spielte dort eine wesentliche Rolle.

      Doppelt vertrieben
    • 2011

      Im Mittelpunkt von Jascha Nemtsovs Monographie Deutsch-judische Identitat und Uberlebenskampf. Judische Komponisten im Berlin der NS-Zeit stehen sechs Komponisten: Arno Nadel, Jakob Schonberg, Werner Seelig-Bass, Karl Wiener, sowie Oskar und Alfred Guttmann. Auf vielfaltige Weise beteiligten sie sich am einzigartigen Aufschwung der deutsch-judischen Kultur im Rahmen der Judischen Kulturbunde, der der vollstandigen Vernichtung in der Shoa vorausging. Die Schicksale und das Wirken dieser Musiker stehen exemplarisch fur die Kultur des deutschen Judentums, die dem Judischen und dem Deutschen gleichermassen verpflichtet war: "Ich bin Deutscher, und ich bin Jude, eines so sehr und so vollig wie das andere, keines ist vom anderen zu losen" (Jakob Wassermann).Nemtsov geht es um eine Neubewertung des judischen Musiklebens im Berlin der Jahre 1933-1941 sowie um die Entdeckung und die Wiedereingliederung von bedeutenden Kulturwerten in das Kulturleben der Gegenwart. Seine Publikation, die zahlreiche seltene Abbildungen enthalt, ist das Ergebnis einer Pionierforschung auf diesem Gebiet, zu der Archivrecherchen in mehreren Landern gehorten. Der Monographie ist eine Audio-CD mit konzertanten Mitschnitten von den ersten Wiederauffuhrungen der Werke dieser Komponisten im Oktober 2009 beigelegt.

      Deutsch-jüdische Identität und Überlebenskampf, m. Audio-CD
    • 2011

      Louis Lewandowski

      „Liebe macht das Lied unsterblich!“

      Louis Lewandowski (1821–1894) war einer der bedeutendsten Komponisten von Synagogenmusik in Deutschland und ging als der größte Reformator der jüdischen liturgischen Musik in die Musikgeschichte ein. Bis heute bilden seine Kompositionen den Grundstock des Repertoires in liberalen und konservativen Synagogen rund um die Welt. Traditionelle jüdische Melodien wurden von Lewandowski mit stilistischen Mitteln der europäischen romantischen Musik seiner Zeit bearbeitet. Seine Werke können somit als Ausdruck eines mühsam erlangten Gleichgewichts zwischen Tradition und Assimilation im deutschen Judentum des 19. Jh. betrachtet werden. Dieses Buch bietet einen Überblick über Leben und Werk von Lewandowski, dessen Kompositionen sich weltweit ungebrochener Popularität erfreuen.

      Louis Lewandowski
    • 2009

      Der Zionismus in der Musik

      Jüdische Musik und nationale Idee

      • 378 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Jascha Nemtsovs Monographie behandelt den Zionismus als eine Idee, die seit Ende des 19. Jahrhunderts alle Sphären jüdischen Lebens und jüdischer Kultur erfasste und im Mittelpunkt der „Jüdischen Renaissance“ (Martin Buber) stand. Diese komplexe Erneuerung des Judentums, die unter dem Zeichen eines neuen nationalen Selbstbewusstseins stattfand, beeinflusste auch die Entwicklung verschiedener Bereiche jüdischer Musik. Nemtsovs Untersuchung besteht zu einem beträchtlichen Teil aus Analysen von Werken jüdischer Kunstmusik, Folklore, Populärmusik und Theatermusik, die in einen breiten historischen und kulturellen Kontext eingebettet sind. Somit thematisiert der Autor ein bislang vollständig vernachlässigtes Gebiet der Musikgeschichtsschreibung in einem weit gesteckten geographischen Rahmen (mit den Schwerpunkten Mitteleuropa, Palästina/Israel und Nordamerika) und einer Zeitspanne von ca. 1880 bis in die 1950er Jahre.

      Der Zionismus in der Musik
    • 2009

      Der Komponist, Synagogenmusiker und Musikschriftsteller Oskar Guttmann (1885-1943) und sein nicht minder begabter Sohn Alfred (1919-1999) konnten noch 1939 aus Nazi-Deutschland fliehen. Nachdem Oskar Guttmann in New York verstarb, geriet sein Schaffen in Vergessenheit, die meisten Musikwerke sind verschollen. Sein Sohn, der sich schon als Jugendlicher im Berliner Jüdischen Kulturbund vielfältig engagierte, startete in den USA zunächst eine Karriere als Komponist von Unterhaltungsmusik. In den 1960er Jahren kamm er als Alfred Goodman zurück nach Deutschland.

      Oskar Guttmann (1885 - 1943) und Alfred Goodman (1919 - 1999)
    • 2008

      Arno Nadel

      Sein Beitrag zur jüdischen Musikkultur

      • 62 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Seit Beginn des 20. Jahrhunderts stand der in Wilna geborene Dichter, Maler und Musiker Arno Nadel (1878-1943) im Mittelpunkt des Berliner deutsch-jüdischen Kulturlebens. Der ungewöhnlich vielfältig begabte Künstler, in Auschwitz ermordet, geriet nach dem Krieg weitgehend in Vergessenheit. Diese Publikation konzentriert sich auf Nadels Beitrag zur Entwicklung jüdischer Musik. Er gehörte zu den ersten Musikern, die im Rahmen der kulturzionistischen Bewegung jüdische Musikfolklore förderten. Im Auftrag der Berliner Jüdischen Gemeinde verfasste er ein siebenbändiges Kompendium jüdischer lithurgischer Musik, das die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes grundlegend reformieren sollte. Einige seiner Werke wurden auf spektakuläre Weise durch Freunde gerettet, viele andere, darunter auch das Kompendium, wurden zerstört.

      Arno Nadel
    • 2008

      Die Neue Jüdische Schule war eine institutionell organisierte Komponistenvereinigung, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts wirkte und einen national-jüdischen Stil in der Musik kreierte. Das Archiv der Neuen Jüdischen Schule an der Universität Potsdam stellt eine weltweit einmalige Sammlung von Materialien zu diesem Thema dar, die bis zur Gründung des Archivs der Forschung größtenteils nur eingeschränkt oder überhaupt nicht zugänglich gewesen waren. Das Archiv enthält insgesamt mehrere Hundert Kompositionen, einige Tausend Einheiten biografischen Quellenmaterials und zahlreiche unveröffentlichte Schriften. Speziell bei Musikwerken handelt es sich entweder um Manuskriptkopien oder um Kopien seltener alter Drucke. Das enzyklopädische Findbuch enthält neben dem Katalog des Archivs drei einleitende Kapitel, die dem Leser das Grundwissen über die Neue Jüdische Schule und die Geschichte ihrer Institutionen, sowie Informationen über ihre Verlage und die gegenwärtige Quellenlage vermitteln soll. Darüber hinaus werden erstmals die Publikationslisten sämtlicher Verlage (nach dem gegenwärtigen Forschungsstand), sowie deren komplette Ikonographie präsentiert. Im Katalog der Musikwerke finden sich außerdem ausführliche Biografien aller 30 Komponisten der Neuen Jüdischen Schule, deren Werke im Potsdamer Archiv vertreten sind.

      Enzyklopädisches Findbuch zum Archiv der "Neuen Jüdischen Schule"
    • 2006

      Der Sammelband präsentiert Beiträge des internationalen Kongresses Die Neue Jüdische Schule, der im Mai 2004 an der Universität Potsdam stattfand und an dem renommierte Wissenschaftler aus Deutschland, Israel, den USA, Russland, Großbritannien und Schweden teilnahmen. Ihre Arbeiten berühren verschiedenste Aspekte der Forschung über dieses Thema. Besonders wichtig war die Klärung der Quellenlage: Die Dokumente der Neuen Jüdischen Schule sind durch politische Umstände und bewegte Schicksale der Komponisten in der ganzen Welt zerstreut. Bis vor einigen Jahren waren sie aus verschiedenen Gründen oft gar nicht zugänglich, manchmal war nicht einmal der Verbleib der Nachlässe bekannt. Zum Kongress waren Vertreter von vier wichtigen Archiven eingeladen, ihre Vorträge bilden den ersten Teil des Bandes. Die Beiträge des zweiten Teils belegen eindrucksvoll, dass die Neue Jüdische Schule keineswegs auf Russland beschränkt war, und dass ihr unmittelbarer Einfluss weit in die Nachkriegszeit hinein reichte. Im Mittelpunkt des dritten Teils stehen herausragende Protagonisten der Neuen Jüdischen Schule. Für jüdische Kunstmusik war die osteuropäische jüdische Musiktradition die wichtigste Inspirationsquelle. Diesem Thema ist der vierte Teil gewidmet. Der letzte, fünfte Teil befasst sich mit den aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet jüdischer Kunstmusik im Zusammenhang mit der Geschichte der Neuen Jüdischen Schule und ihren Traditionen.

      Jüdische Kunstmusik im 20. Jahrhundert